Dienstag

WEB 2.0 und Marketing


Es ist für manche Zeitgenossen noch nicht so richtig vorstellbar, Marketing in einer anderen Form als bisher zu sehen. WEB 2.0 revolutioniert das Marketing ist eine Schlagzeile, die viel Ungläubigkeit hervorruft. Der Autor Martin Oetting schreibt in seinem, aus meiner Sicht hervorragenden Artikel, wie WEB 2.0 das Marketing verändern, ja revolutionieren wird. Er schreibt u.a.....die heutige Kommunikation zum Kunden ist oft Einwegkommunikation, der Käufer wird mit Informationen in Wort und Bild zugeschüttet. Das Vertrauen schwindet um so eher, je lauter angepriesen wird. Das beste Werbemittel war schon immer der überzeugte Kunde, er ist der beste Werbeträger. Mundpropaganda ist heute wieder möglich, wenn auch in anderer Form.

Wer neugierig ist und wahrnehmen kann, was WEB 2. in der Kommunikation mit den Kunden verändert hat und wer sich heute vorstellen kann, was morgen möglich ist, sollte den ganzen Artikel lesen.

Ich empfehle diese Artikel ganz besonders.
Bitte hier clicken

Ein im Artikel genannter Corporate-Blog hier clicken


Mehr lesen ...

Donnerstag

Interessantes Ranking

Das Phänomen Wikipedia
von Kai Beller
Die Aufmerksamkeit für die Neuerfindung des Internet als Web 2.0 hat "Wikipedia" unter die Top Ten der am meisten genannten Business-Begriffe in der Wirtschaftspresse katapultiert. Die Internet-Enzyklopädie ist eine Herausforderung für die Wirtschaft, denn noch verweigert sie sich der Kommerzialisierung.


Die Top Ten der FTD-Wirtschaftsliga für August
Der Begriff "Wikipedia" schaffte es in der Augustwertung auf Platz fünf. So stark war der Begriff bisher noch nie in der Rangliste vertreten. Für das Ranking wertet der Nachrichtendienstleister Factiva im Auftrag von FTD Online rund 150 Tageszeitungen, Magazine und Nachrichtenagenturen aus und ermittelte so die Top Ten der Business-Begriffe.
Der Erfolg von Wikipedia ist messbar. Im Ranking der am häufigsten aufgerufenen Web-Seiten im Internet rangiert die Seite auf Rang 17. Wer bei der Suchmaschine Google einen Begriff eingibt, erhält häufig als erstes Ergebnis einen Verweis auf einen Wikipedia-Artikel. Die englischsprachige Ausgabe umfasst bereits 1,3 Millionen Eintragungen.

Für die Wirtschaft bleibt Wikipedia trotzdem ein schwer fassbares Phänomen. Bisher verweigert sich das von unzähligen Freiwilligen getragene Projekt den Verlockungen des großen Geldes. Werbung kann auf den Wikipedia-Seiten nicht geschaltet werden. Auch als Geschäftsmodell taugt das Lexikon nicht, es wird ausschließlich aus Spenden finanziert.

Platz eins erneut für "Blog"
Da bieten Blogs ungleich größere Möglichkeiten. Der Begriff hält sich seit Monaten auf Platz eins des Rankings. Auch im August gab es wieder ein Plus. Für die Unternehmen ist die Blogosphäre Herausforderung und Chance zugleich, Medienhäuser empfinden die stetig wachsende Zahl der Blogger als Bedrohung. Werbung kann dagegen gezielt an den Blogger gebracht werden.
Mittlerweile haben die Online-Tagebücher auch die große Politik erreicht. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verbreitet jeden Samstag einen Videoblog über das Internet. Auch Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad verbreitet seine Ansichten per Blog übersetzt in mehrere Sprachen.

Quelle: Financial Times vom 21.09.06

Mehr lesen ...