Montag

Noch mehr Mitmachweb in Davos


Bei dieser Meldung wird wieder mal anschaulich dargestellt, wie web 2.0 unsere Welt beinflusst und etwas mehr Transparenz in unserem Zusammenleben schafft. Sehr interessant sind die Links auf der ZDF-Seite - von youtube bis flickr ist alles vertreten.

Der Nabel der politischen und wirtschaftlichen Welt liegt
einmal im Jahr in Davos. Vom 28. Januar bis 1. Februar 2009 treffen sich im schweizerischen Graubünden die Mächtigen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum Weltwirtschaftsforum (WEF). Noch mehr Mitmachweb in Davos - Video-Kanal zum Weltwirtschaftsforum auf YouTube gestartet . YouTube, Twitter und MySpace - das Weltwirtschaftsforum in Davos zeigt digitale Bürgernähe. Die Themen der Konferenz sollen im Web diskutiert werden. Jeder ist aufgefordert, seine Meinung zu sagen. Wirkliche Teilhabe oder schmückendes Beiwerk?
So ist die Meldung vom ZDF vom 27.12.08. (Hier clicken)Den ganzen Artikel können Sie unter "mehr lesen" nachschlagen.
Einige Links:
Flickr
twitter
myspace
youtube
wef
facebook



Noch mehr Mitmachweb in Davos
Video-Kanal zum Weltwirtschaftsforum auf YouTube gestartet
von Alfred Krüger
YouTube, Twitter und MySpace - das Weltwirtschaftsforum in Davos zeigt digitale Bürgernähe. Die Themen der Konferenz sollen im Web diskutiert werden. Jeder ist aufgefordert, seine Meinung zu sagen. Wirkliche Teilhabe oder schmückendes Beiwerk?

Der Nabel der politischen und wirtschaftlichen Welt liegt einmal im Jahr in Davos. Vom 28. Januar bis 1. Februar 2009 treffen sich im schweizerischen Graubünden die Mächtigen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum Weltwirtschaftsforum (WEF). Russlands Staatspräsident Wladimir Putin wird ebenso zugegen sein wie Microsoft-Gründer Bill Gates. Auch Otto Normalbürger soll mitdiskutieren, aber ob er am Ende wirklich was zu sagen hat, bleibt fraglich.
Bestes Video wird belohnt
Auch in diesem Jahr haben die WEF-Organisatoren auf YouTube einen eigenen Videokanal eingerichtet: "The Davos Debates" - "Die Debatten von Davos". Hier kann sich jeder YouTube-Nutzer per Video Gehör verschaffen und bis zum 20. Januar seine Gedanken zu den drängenden Problemen der Menschheit kundtun. Dieses Jahr gibt es aber erstmals ein besonderes Schmankerl: Derjenige, der das beste Video einreicht, wird zum Forum eingeflogen.

Die besten Videos werden den Konferenzteilnehmern vorgeführt, heißt es auf der Webseite des WEF. Die Forumsteilnehmer werden anschließend Antworten und Kommentare verfassen und auf YouTube hochladen. Dafür gebe es im Kongresszentrum in Davos eine eigens aufgestellte Kabine.

2008 haben rund zweihundert Nutzer die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und den WEF-Teilnehmern ihre Meinung gesagt. So viele Videos wurden offiziell veröffentlicht. Darunter befanden sich auch Botschaften des ehemaligen US-Außenministers Henry Kissinger sowie des israelischen Präsidenten Shimon Peres.

Noch mehr Mitmachweb in Davos
Acht Millionen Mal wurden die veröffentlichten Clips bisher aufgerufen. Der WEF-Kanal habe im letzten Jahr gezeigt, "wie neue Kommunikationstechnologien sinnvoll eingesetzt werden können, um den Dialog zwischen Bürgern und Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft zu fördern", sagt Matthias Lüfkens vom Weltwirtschaftsforum. Ob dies den inhaltlichen Verlauf der Veranstaltung beeinflusste, lässt er allerdings offen.

In diesem Jahr sollen die Möglichkeiten, die das Mitmachweb bietet, noch weitaus stärker genutzt werden, kündigen die Veranstalter an. Zusätzlich zum YouTube-Kanal werden erstmalig weitere populäre Web-2.0-Portale mit in die Veranstaltung eingebunden. So wird es in den sozialen Online-Netzwerken Facebook und MySpace WEF-Webseiten geben. Über Twitter werden Kurznachrichten zur Veranstaltung ausgeliefert. Zudem werden ein OpenForum-Wiki sowie eine WEF-Seite auf dem Fotoportal flickr eingerichtet.
Hehre Ziele
Das Ziel ist hoch gesteckt. "Nutzer werden im Laufe der Tagung die Möglichkeit haben, die Diskussion am WEF durch die auf diesen Seiten geposteten Fragen live mitzugestalten", verspricht Lüfkens. "Wir wollen nicht nur erreichen, dass die Forum-Teilnehmer den Fragen der Bürger Rede und Antwort stehen müssen. Uns geht es vielmehr darum, eine richtige Debatte zwischen beiden Seiten zu initiieren."

Also mehr Bürger-Teilhabe am globalen Diskussionsprozess durch YouTube und Co.? Zweifel sind erlaubt. Was 2007 im US-Vorwahlkampf klappte und zu einem Schlagabtausch der Kandidaten führte, muss in Davos noch längst nicht funktionieren. Im Juli und November letzten Jahres waren YouTube-Nutzer aufgefordert, den Präsidentschaftskandidaten Fragen zu stellen. Die Videos wurden auf YouTube hochgeladen und den Kandidaten dann in einer Live-Fernsehsendung präsentiert, die so gezwungen waren, Stellung zu nehmen.
Nur schmückendes Beiwerk?
Anders in Davos. Hier wird es dem Zufall überlassen, ob die Bürger-Videos von den Forumsteilnehmern beachtet werden. Alle Teilnehmer würden "ermutigt", sich die Videos anzuschauen, heißt es auf der WEF-Webseite. Verpflichtet sind sie dazu aber nicht. Böse Zungen könnten sagen: Sie sind nichts weiter als ein schmückendes Beiwerk aus der Zauberkiste des populären Mitmachwebs - interessant anzuschauen, engagiert und gut gemacht, für den inhaltlichen Verlauf der Veranstaltung

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Mittwoch

Na denn - Frohes Fest


(Tipp: Anspielen, dann Pausentaste dücken und "hochladen".)




Zuckersüße Weihnachtsgrüße, schmachtende Liedchen in Kombination mit süßen Tierchen - das Web ist voll davon. Was manche herzallerliebst finden, ist für andere der blanke Horror. Die altehrwürdige BBC zeigt in einem YouTube-Video, wie man all diese Zutaten zu etwas wirklich Witzigem verrührt.

Das uralte Vorurteil, der gemeine Brite an sich sei ein stocksteifer, humorloser Geselle, der Melone trägt, schrecklich fades Essen liebt und warmes Bier, hält sich wider besseren Wissens mit großer Hartnäckigkeit.
Denn zugleich wissen wir ja, dass Großbritannien neben Seltsamkeiten wie einem Königshaus, dem Linksverkehr und archaisch anmutenden Taxis auch Humor-Highlights wie Monty Python, Little Britain oder den Autor und Radio-Mann Douglas Adams hervorgebracht. Wer mit diesen Varianten spritzig-schwarzen, abseitigen oder zutiefst albern-tiefsinnigen Humors britischer Prägung sozialisiert wurde, kann die Dumpfheit deutscher TV-Comedy kaum ertragen - es ist so vorbildlich wie der Standard guter englischer Restaurants in den Metropolen.

Wer es dann noch einmal in den Pub geschafft hat, weiß, dass das in Sachen Stimmung oft näher am Kölner Karneval liegt als an der klamm-düsteren Atmosphäre des Edgar-Wallace-Pubs aus dem deutschen Trash-Film der Sechziger. Denn, siehe da: Steif sind vielmehr wir Teutonen, viel weniger locker, viel reservierter, wenn es darum geht, einfach einen drauf zu machen, sich karaokegröhlend zu produzieren, sich anderen mitzuteilen oder zu öffnen. Wer es wagt, stellt fest, dass der gemeine Brite gerne lacht - und vorzugsweise mit anderen statt über sie.
Denn wer Lockerheit wagt, ist tapfer. Überraschend locker ist immer wieder auch die ach so seriöse Tante Beep alias die BBC, eine Anstalt öffentlichen Rechts wie hierzulande ARD und ZDF - und tatsächlich die Brutstätte all der Eingangs erwähnten anarchischen Humor-Highlights. In diesem Jahr grüßt die ihre Freunde bei YouTube mit einem Weihnachtsvideo, das einfach nur gut ist.

Zu den Tönen von Jona Lewies seltsamen Weihnachtshit "Stop the Cavalry" (1980) - das Lied ist gar kein Weihnachtslied, sondern eine Art Ode an den britischen Soldaten - lässt die BBC das Tierreich singen. Das ist auf hemdsärmelige Weise witzig, Saison- und Mediengerecht - und dient natürlich einem guten Zweck. Denn eben gar nicht steif und ernst, sondern britisch-witzig wirbt das Werk für einen ernsten, guten Zweck: die Naturschutz-Kampagne Breathing Places.

Hut ab, das hat was. Vor allem aber hat es auch Erfolg. Bisherige Abrufe: über zwei Millionen.


Quelle: Spiegelonline vom 24.12.08

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Sonntag

Frohe Weihnacht oder was?

Dagegen sind doch unsere kleinen Birnchen am Haus als Weihnachtsschmuck recht einfach.;-))




Es ist wieder soweit: In aller Welt spannen Hausbesitzer kilometerweise Kabel und Lichterketten, verbauen Hunderttausende von Glühlampen und richten Radiosender ein, die den passenden Soundtrack liefern. Die Weihnachts-Beleuchtungs-Saison hat begonnen - und die Rekorde purzeln.

Die Illuminationsapokalypse nimmt jedes Jahr extremere Formen an. Wenn es um Weihnachten geht, kennt ein aufrechter amerikanischer Hausbesitzer keinen Klimawandel und keine Energiesparlampen, da ist ihm die Stromrechnung egal und der Nachtschlaf der Nachbarn auch: Es muss blinken, blitzen und leuchten, und zwar im Rhythmus möglichst schauerlicher Weihnachts-Muzak.

Quelle: Spiegel online v. 06.12.08

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Freitag

"Bilderbuchbeziehung" zwischen Behörde und Wikipedia

"Na, wer hätte das gedacht?"

Das Bundesarchiv stellt der Online-Enzyklopädie Wikipedia rund 100.000 historische Fotos zur freien Verfügung. Beide Seiten unterzeichneten einen entsprechenden Kooperationsvertrag und sprachen von einer "Bilderbuchbeziehung im Internet". Die Vizepräsidentin des Bundesarchivs, Angelika Menne-Haritz, erklärte, durch die Zusammenarbeit komme das Bundesarchiv seinem Ziel näher, alle verwahrten elf Millionen Bilder frei zugänglich zu machen.

Im Rahmen der Vereinbarung ist zudem geplant, eine Personenliste des Archivs mit Artikeln des Online-Lexikons sowie mit Einträgen in die Personennamen-Datei der Deutschen Nationalbibliothek zu verknüpfen. Das soll Recherchen zu Personen erleichtern.

Die Bilder stammen aus verschiedenen Epochen der deutschen Geschichte, von der Kolonialzeit über die Weimarer Republik und die NS-Zeit bis heute. Das Bundesarchiv stellt die Aufnahmen mit einer Standard-Lizenz der Organisation Creative Commons zur Verfügung. Sie dürfen damit kostenlos verwendet und weiterverbreitet werden - auch kommerziell - wenn das Bundesarchiv als Urheber genannt wird.

Die Zusammenarbeit mit einer Bundesbehörde sei eine Bestätigung für die Arbeit der ehrenamtlichen Wikipedia-Macher, sagte Wikimedia-Sprecherin Catrin Schoneville. Bei den Fotos handle es sich um teils "einmaliges historisches Material", mit dem die Autoren des Online-Lexikons nun die Artikel anreichern könnten.

Quelle:www.tagesschau.de v. 04.12.08


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Montag

Wo ist das Geld geblieben?

Die Finanzkrise hat riesige Vermögen vernichtet. Doch die Milliarden sind nicht verschwunden – sie werden gerade neu verteilt. Eine Spurensuche bei amerikanischen Baufirmen, deutschen Bankmanagern und chinesischen Investoren......
Selten wird so verständlich über das Entstehen der Finanzkrise geschrieben. Erschreckend die "Einfältigkeit" der Akteure. Klar beschrieben sind auch die Profiteure und wo das Geld nun wirklich abgeblieben ist.
Sehr lesenswert.
Quelle: Die Zeit vom 27.11.08
Von Kerstin Kohlenberg und Wolfgang Uchatius

Zum Artikel

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Freitag

Die Macht der Prophezeiung

Es war einmal ein Würstchenverkäufer. Er war schwerhörig, deshalb hatte er kein Radio. Er sah schlecht, deshalb las er keine Zeitung. Er verkaufte köstliche heiße Würstchen. Das sprach sich herum, und die Nachfrage stieg von Tag zu Tag. Er kaufte einen größeren Herd und dann noch einen zweiten. Er holte seinen Sohn von der Universität zurück, damit er ihm half.
Aber dann sagte der Sohn: “Vater, bist du denn gar nicht informiert? Eine schwere Rezession kommt auf uns zu. Der Umsatz wird zurückgehen. Du solltest nichts mehr investieren.”
Der Vater dachte: Mein Sohn hat studiert. Er schaut Fernsehen, hört Radio und liest Zeitung. Der muss viel wissen. Also verringerte er seine Fleisch- und Brötcheneinkäufe. Dann sparte er an der Qualität des Fleisches. Und zuletzt verkaufte er sogar einen Herd. Damit er etwas Liquidität bekam - für die schlechten Zeiten.
Und das Schlimmste: Die Sorge um die Zukunft ließ ihn missmutig werden und unfreundlich zu seinen Kunden. Das Ergebnis ließs nicht lange auf sich warten. Der Absatz an heißen Würstchen fiel und fiel, unaufhaltsam.
“Du hattest Recht, mein Sohn,” sagte der Vater, “es steht uns eine schwere Rezession bevor.”

Jürgen Fuchs (Das Märchenbuch für Manager)

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Montag

Zeitlos Aktuelles

“Sie änderten die gewohnten Bezeichnung für die Dinge nach ihrem Belieben. Unreflektierte Risikobereitschaft galt als Mut und als Loyalität den eigenen Leuten gegenüber, Zögern mit Blick auf die Folgen des eigenen Handelns als aufgeputzte Feigheit, Besonnenheit als Deckmantel der Ängstlichkeit, alles bedenkende Klugheit als lähmende Schlaffheit, und wildes Draufgängertum hielt man für die Art ganzer Kerle. Wer immer schimpfte und mit nichts zufrieden war, galt für glaubwürdig, wer aber widersprach, für verdächtig. Wenn einer mit einem hinterhältigen Schachzug Erfolg hatte, wurde er als klug angesehen, und es war ein Zeichen noch größerer Klugheit, einen Angriff rechtzeitig zu durchschauen. Wer sich aber selbst vorsah, um nichts mit diesen Dingen zu tun zu haben, von dem hieß es, er fürchte sich vor dem Gegnern. Denn lieber lassen sich die meisten Menschen einen gewitzten Halunken nennen als einen anständigen Dummkopf. Des einen schämten sie sich, aber mit dem anderen geben sie an.”

Worte des griechischen Philosophen Thukydides, zitiert aus “Außenansicht”, SZ 15/16. 11. 2008 von Stefan Rebenich

Gefunden am 17.11.08 bei http://www.edu-tainment.de

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Sonntag

"Obama wird ein virtueller Präsident"




Obama legt immer noch einen drauf: Erst revolutioniert er den Wahlkampf,weil er soziale Netzwerke einbindet, dann stellt er private Fotos bei Flickr ein und jetzt ist seine neue interaktive Homepage online. Er wird der erste ePresident, so Experten.
Dass die Arbeit in Blogs und sozialen Netzwerken nicht nur eine Wahlkampftaktik war, zeigt Obama mit seinen jüngsten Aktionen: Erst stellte er nach der Wahl seine "privaten" Bilder aus der Wahlnacht bei flickr ein (
hier clicken), dann eröffnete er seine neue Homepage. Auf http://www.change.gov/ will Obama berichten, wie seine Zeit bis zum 20. Januar verläuft. Transition nennendie Amerikaner diesen Übergang zwischen zwei Präsidenten.
Interaktive Machtübergabe und Obamas "transition" soll interaktiv ablaufen: Direkt auf derStartseite seiner neuen Page gibt es eine Rubrik "Open Government": Hier bittet Obama die User darum, ihm ihre Geschichten zu schicken. "DerWahlkampf und der historische Moment waren Dein Verdienst", schreibt Obama, "bitte sei ein Teil davon, den Wandel in unser Land zu bringen, und schick mir Deine Ideen und Wünsche".
"Wird Obama ein Präsident, dem man einfach eine E-Mail schreiben kann", wundert sich ein Blogger. Ein Präsident, dem man direkt sagen kann, was ertun müsste? "Obamas Team wird versuchen, genau das rüberzubringen", meintWendell Cochran von der American University, "sie werden alle technischen Möglichkeiten nutzen, um den Menschen das Gefühl zu geben, so gut über die Arbeit des Präsidenten informiert zu sein wie noch nie zuvor".
Sprechstunde im Netz?Cochran könnte sich zum Beispiel vorstellen, dass Obama eine Art Bürgersprechstunde im Netz einrichtet: "Einmal im Monat eine Stunde mit dem Präsidenten chatten wäre eine Möglichkeit", meint er. Allerdings müsse man das entweder auf eine bestimmte Anzahl Personen begrenzen oder einen neuen riesigen Server erfinden, lacht der Forscher.
"Der erste Schritt ist, dass es auf der neuen Obama-Seite alle Infos als RSS-feed gibt", sagt Cochran. So verpasst niemand eine Mitteilung des Präsidenten. Und auch die sozialen Netzwerke werde Obama weiter mit einbinden, da ist sich Cochran sicher. Seine Studenten haben die Website http://www.transition.americanobserver.net/ . gegründet. Darauf wollen sie jeden virtuellen Schritt des 44. Präsidenten überwachen: mit dem "TransitionTracker".
Ein Auge werden die Studenten bestimmt darauf haben, was aus Obamas interaktiver Homepage wird. Denn noch verbirgt sich hinter den Menüpunkten"Share your story" und "Share your vision" nur ein Kontaktformular. Was die Menschen dem gewählten Präsidenten zuschicken und inwieweit das wirklich in seine Entscheidungen mit einfließt, werden nicht nur die Studenten der American University genau beobachten.

Quelle:www.zdf.de vom 09.11.08

Mehr über den zukünftigen Präsidenten
hier.

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Mittwoch

So könnte es entstanden sein

Wie das amerikanische Finanz-System funktioniert.

Der junge Chuck will mit einer eigenen Ranch reich werden. Zuerst kauft er einem Farmer ein Pferd ab. Er übergibt dem Farmer seine ganzen 100 Dollar und dieser verspricht, ihm das Pferd am nächsten Tag zu liefern. Am nächsten Tag kommt der Farmer vorbei und teilt Chuck eine schlechte Nachricht mit: "Es tut mir Leid, Kleiner, aber das Tier ist in der Nacht tot umgefallen." Meint Chuck: "Kein Problem. Gib mir einfach mein Geld zurück.“ "Geht nicht", eröffnet ihm der Farmer. "Ich habe das Geld gestern bereits für Dünger ausgegeben."
tyle="font-size:130%;">Chuck überlegt kurz. "Na dann", fängt er an,
"nehme ich das tote Biest trotzdem." "Wieso denn das?" fragt der Farmer. "Ich will es verlosen", erklärt ihm Chuck. "Du kannst doch kein totes Pferd verlosen!", staunt der Farmer. „Doch, doch“ antwortet Chuck, “kein Problem! Ich erzähl' einfach keinem, dass es schon tot ist..."


Monate später laufen sich Chuck - fein in Anzug und schicken Schuhen - und der Farmer in der Stadt über den Weg. Fragt der Farmer: "Na Chuck! Wie lief's denn mit der Verlosung des Pferde-Kadavers?" "Spitze", erzählt ihm Chuck. "Ich habe über 500 Lose zu je 2 Dollar verkauft und rund 1'000 Dollar Profit gemacht." "Ja... gab's denn keine Reklamationen?" "Doch - vom Gewinner", sagt Chuck. "Dem habe ich dann einfach seine 2 Dollar zurückgegeben."

. . .

Heute verkauft Chuck strukturierte Finanzprodukte bei einer Investmentbank.

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Dienstag

Mediale Wissensvermittlung

Ganz zufällig bin ich über die Website von Anselm Dohle-Beltinger gestolpert. Er ist Diplom-Volkswirt und Lehrbeauftragter. Es ist schon höchst erfreulich, wie er seine Themen medial aufbereitet und das Wissen ins www stellt. Powerpointpräsentationen seiner Vorlesungen, Audiodateien seiner Vorlesungen, Klausurthemen und deren Lösungen. Eine Fülle von Wissensdateien und Anregungen. Es lohnt sich, einmal zu stöbern. So kann moderne Wissensvermittlung aussehen. Mit etwas Fantasie kann man hier auch Wissensvermittlung in Unternehmen erkennen.

http://beltinger.de/
http://beltinger.de/vwl_barv/vwr_mshd_folind.htm

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Donnerstag

Der elektrische Reporter und Clay Shirky



“Das größte Missverständnis ist, zu glauben, das Internet sei eine Art Dekoration der heutigen Gesellschaft”, sagt der Netz-Denker und Medienprofessor Clay Shirky, vielmehr verändere das Netz unsere Gesellschaft an sich. Trotzdem oder deswegen nerven Shirky unkritische Euphoriker, die das Internet als den großen Heilsbringer sehen: “Was mich nachts nicht schlafen lässt, ist der investigative Journalismus.” Dieser sei in einem anderen, als im klassischen Medienmodell, kaum zu praktizieren.
"Clay Shirky gehört nicht nur zu den klarsten Denkern, sondern zweifellos auch zu den präzisesten Formulierern, die ich bislang vor der Kamera hatte. Daher habe ich mir die Freiheit genommen, unser Gespräch in beinahe voller Länge (über 20 Minuten) zu veröffentlichen."

Mehr zum "Elektrischen Reporter hier (Post vom 01.08.2007)

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Sonntag

Web 2.0 für Einsteiger

Hier kann man ein paar Lücken über Web 2.0 schließen. Insbesonders, wenn man "Neuling" ist. Schade, dass Teil 1 nicht mehr verfügbar ist.

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Donnerstag

Stimme - Stimmung - Sprechen.....

Vor einiger Zeit habe ich in diesem Blog etwas zum Thema Sprechtraining angeboten (hier). Jetzt hat mir Joerg, danke dafür, eine Datei gemailt, die zum Thema Stimm- und Sprachtraining eine gute Grundlage darstellt (hier) . Nun, ich bin schon immer der Meinung, dass die Sprache und die Stimme mit die wichtigsten Führungsmittel sind und wir auf diesem Feld nie auslernen. Ich bin noch etwas auf Suche gegangen und habe bei http://www.dasabenteuerleben.de/ noch ein paar gute Podcasts mit Eva Loschky gefunden - downloaden und hören (hier) .

Und diesmal noch eine kleine Wissensquelle zu unterschiedlichen Themen - auch sehr gut und empfehlenswert (hier).

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Samstag

Eine besondere Website

fressnapf

Beim "Stöbern" entdeckt.





Eine hochinteressante Website - informativ, übersichtlich und sehr interaktiv. In der Community "tummeln" sich laut Lebensmittelzeitung mehrere 100 000 Nutzer.
Wie mache ich aus Kunden Fans, Ideengeber und externe "Mitarbeiter" - so könnte ein Weg aussehen.
Das Stöbern ist sehr interessant - auch ohne eigene Haustiere.

Hier clicken : http://www.fressnapf.de/


Bei dieser Gelegenheit: Ebenfalls in der LZ vom 15.08.08 wrude über ein besonderes Marketing-Experiment berichtet. Eine Biermarke wurde mit Hilfe eines Wikis entwickelt und zur Marktreife gebracht. "So gewinnt auch diese open-source-Idee in der Ernährungswirtschaft an Fahrt. In Australien wurde daraus sogar ein börsennotiertes Unternehmen."
Ausführlicher Bericht dazu erschien auch in brand eins, Ausgabe 02/2008. Zum Lesen bitte hier clicken.

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Montag

Stolperstein.........

Beim Lesen der "Zeit" vom 24.Juli bin ich im Wirtschaftsteil an dem Artikel "Revolution mit Ansage" hängen geblieben. Der Stolperstein war ein noch nie gehörtes Modewort - nämlich: "Cloud computing." Worum geht es? Kurz unfachmännisch beschrieben: Sowohl Speicher- als auch Rechenleistungen werden immer mehr mit extern zur Verfügung gestellten Kapazitäten bearbeitet - also für den Nutzer "in den Wolken". Der eigene Rechner braucht weniger Programme, weniger Speicher- und Rechnerleistung. Bill Gates mahnte kurz vor seinem Ruhestand, die Wolke, ihre technischen und ökonomischen Auswirkungen, nicht zu unterschätzen. Amazon wird nach Amerika auch in Deutschland zum Anbieter solcher Rechnerkapazitäten für Jedermann werden. Im Herbst gibt es die ersten Laptops für knapp 300 Euro. Der Hersteller Asus will fünf Millionen abgespeckter Laptops verkaufen. Auch andere Hersteller haben abgespeckte Modelle angekündigt.

Der Artikel ist ganz besonders lesenswert.
Hier clicken

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Googeln Sie schon...............


...oder verwenden Sie noch traditionelle Nachschlagwerke?
Richtig googeln können nur Wenige - ich habe einige brauchbare Tipps zusammengestellt. Es lohnt sich sicher einmal hinein zu schauen. Die Powerpointpräsentation braucht etwas Zeit zum Hochladen - also bitte etwas Geduld. Viel Spaß beim Ausprobieren.

Hier zum Download clicken.

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Freitag

Amüsant oder merk-würdig?

Man kann immer wieder hören und lesen, dass in Deutschland noch grosse Chancen brach liegen. Moderne Medien werden nur zögerlich genutzt. Wissen darüber ist oft mangelhaft. Gottseidank ist das bei unseren Politikern ganz anders - hofft man - aber man hofft vergebens.





siehe auch hier - wie sieht es bei IBM aus.
Dr. Peter Schuett IBM im Interview auf der re:publica hier - sehr hörenswert

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Samstag

Learn a language online

Das Angebot Fremdsprachen online zu lernen wird immer größer, medialer und komfortabler. Beim Stöbern in der Blogosphäre bin ich mal wieder auf den Blog von Lutz Berger gestoßen - mehr hier. Der erfahrene Surfer hat hier etwas zusammengetragen, das schon mal das Clicken wert ist. Danke Lutz.
Hier gibts mehr.

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Montag

I sing opera......

....mit dieser Ankündigung konfrontierte Paul Potts die Jury beim "Britain Got Talent" Wettbewerb. Ein Wettbewerb, wo Stars von morgen gesucht werden. Ähnliches gibt es ja in Deutschland auch. Machen Sie Ihre Boxen an und hören Sie den Handyverkäufer (ehemaligen) singen. Als ich ihn zum ersten mal gesehen und gehört habe, war ich tief berührt und bin es auch heute noch.



Vielleicht wollen Sie etwas googeln dann bitte hier clicken

Die deutsche Website finden Sie hier.

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Sonntag

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte oder?


Es gibt Bilder, die ohne Erklärung nicht - oder nur schwer zu verstehen sind.


"Die 37-jährige Carme Chacón, Spaniens erster weiblicher Verteidigungsminister, besichtigte letzten Montag in Madrid die Truppe. Dabei bewies die Enkelin eines antifranquistischen Bürgerkriegskämpfers und Anarchisten Mut zum Babybauch, vor allem aber zur eigenen Weiblichkeit. Sie verzichtete auf eine strategische Tarnung als Kampfemanze und wagte die Offensive. Dass die katholische Presse aufheulte, war Chacóns erster Treffer im Kampf um Gleichberechtigung." Quelle: DIE ZEIT Nr. 17 vom 17.04.08, Bild: Bernat Armangue/AP

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Montag

Klare Sprache



In der Zeit vom 6. März 2008 schreibt Rüdiger Jungbluth einen - aus meiner Sicht - bemerkenswerten klaren Bericht mit der Überschrift "Eine Frage der Moral". Ist es moralisch vertretbar, wenn Unternehmen Rekordgewinne erzielt haben und gleichzeitig ankündigen, Mitarbeiter zu entlassen? Die Antwort lautet:ja. Ein solches Verhalten wirkt nicht sympatisch, es ist aber ehrlich, und man kann es begründen, schreibt der Verfasser. Die weiteren Ausführungen können Leser nachdenklich machen, aber klare Beschreibungen von wirtschaftlichen Zusammenhängen sind besser als nebulöse, nicht erfüllbare Forderungen.
Diesen Bericht gibt es als Hördatei:

Artikel lesen hier clicken



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Web 2.0 bei IBM

...... nicht alle Unternehmen sind bereits dort angekommen, wo der Weltkonzern IBM steht: 41.800 Mitarbeiter führen dort eigene Weblogs, täglich greifen bis zu 55.000 Mitarbeiter auf über 8.000Wikis zu und die "IBM Community Map" verzeichnet über interne 700 Netzwerke. Und das alles sei keine Frage der Lernkultur, wie Peter Schütt, Leiter Wissensmanagement & Social Networking Solution bei IBM, betont, sondern reines Effizienzdenken! Denn diese Instrumente helfen laut Schütt nachweisbar, Zeit zu sparen und neue Ideen zu generieren.
Quelle: Dr Jochen Robes in Wirtschaft und Weiterbildung 03/08
Dr Jochen Robes führt ein bemerkenswertes und lesenswertes Weblog unter :


2 Links vom Kommentator hier und hier

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Jeder kann es begreifen.............

.........der eine etwas früher der andere etwas später, manch einer zu spät. Diese Meldung habe ich in Wirtschaft und Weiterbildung 03/08 gefunden:

Der Brockhaus-Verlag hat die Produktion der gedruckten Ausgabe der großen Brockhaus-Enzyklopädie (30 Bände, 2600 €) eingestellt. Die verkauften Exemplare reichen nicht zur Kostendeckung. "Selbst das Bildungsbürgertum würde lieber im Internet recherchieren", klagt Brockhaus und erklärt, die gesamten Inhalte ab 15. April kostenlos unter http://www.brockhaus.de/ bereitzustellen.
Es scheint für manche Unternehmen schwer zu sein, mit Veränderungen zu leben. Web 2.0 hat in unserer Gesellschaft merkliche Spuren hinterlassen, Für "Ungläubige" stehen noch große Überraschungen an.




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