Montag

Klare Sprache



In der Zeit vom 6. März 2008 schreibt Rüdiger Jungbluth einen - aus meiner Sicht - bemerkenswerten klaren Bericht mit der Überschrift "Eine Frage der Moral". Ist es moralisch vertretbar, wenn Unternehmen Rekordgewinne erzielt haben und gleichzeitig ankündigen, Mitarbeiter zu entlassen? Die Antwort lautet:ja. Ein solches Verhalten wirkt nicht sympatisch, es ist aber ehrlich, und man kann es begründen, schreibt der Verfasser. Die weiteren Ausführungen können Leser nachdenklich machen, aber klare Beschreibungen von wirtschaftlichen Zusammenhängen sind besser als nebulöse, nicht erfüllbare Forderungen.
Diesen Bericht gibt es als Hördatei:

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Web 2.0 bei IBM

...... nicht alle Unternehmen sind bereits dort angekommen, wo der Weltkonzern IBM steht: 41.800 Mitarbeiter führen dort eigene Weblogs, täglich greifen bis zu 55.000 Mitarbeiter auf über 8.000Wikis zu und die "IBM Community Map" verzeichnet über interne 700 Netzwerke. Und das alles sei keine Frage der Lernkultur, wie Peter Schütt, Leiter Wissensmanagement & Social Networking Solution bei IBM, betont, sondern reines Effizienzdenken! Denn diese Instrumente helfen laut Schütt nachweisbar, Zeit zu sparen und neue Ideen zu generieren.
Quelle: Dr Jochen Robes in Wirtschaft und Weiterbildung 03/08
Dr Jochen Robes führt ein bemerkenswertes und lesenswertes Weblog unter :


2 Links vom Kommentator hier und hier

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Jeder kann es begreifen.............

.........der eine etwas früher der andere etwas später, manch einer zu spät. Diese Meldung habe ich in Wirtschaft und Weiterbildung 03/08 gefunden:

Der Brockhaus-Verlag hat die Produktion der gedruckten Ausgabe der großen Brockhaus-Enzyklopädie (30 Bände, 2600 €) eingestellt. Die verkauften Exemplare reichen nicht zur Kostendeckung. "Selbst das Bildungsbürgertum würde lieber im Internet recherchieren", klagt Brockhaus und erklärt, die gesamten Inhalte ab 15. April kostenlos unter http://www.brockhaus.de/ bereitzustellen.
Es scheint für manche Unternehmen schwer zu sein, mit Veränderungen zu leben. Web 2.0 hat in unserer Gesellschaft merkliche Spuren hinterlassen, Für "Ungläubige" stehen noch große Überraschungen an.




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