Sonntag

"Obama wird ein virtueller Präsident"




Obama legt immer noch einen drauf: Erst revolutioniert er den Wahlkampf,weil er soziale Netzwerke einbindet, dann stellt er private Fotos bei Flickr ein und jetzt ist seine neue interaktive Homepage online. Er wird der erste ePresident, so Experten.
Dass die Arbeit in Blogs und sozialen Netzwerken nicht nur eine Wahlkampftaktik war, zeigt Obama mit seinen jüngsten Aktionen: Erst stellte er nach der Wahl seine "privaten" Bilder aus der Wahlnacht bei flickr ein (
hier clicken), dann eröffnete er seine neue Homepage. Auf http://www.change.gov/ will Obama berichten, wie seine Zeit bis zum 20. Januar verläuft. Transition nennendie Amerikaner diesen Übergang zwischen zwei Präsidenten.
Interaktive Machtübergabe und Obamas "transition" soll interaktiv ablaufen: Direkt auf derStartseite seiner neuen Page gibt es eine Rubrik "Open Government": Hier bittet Obama die User darum, ihm ihre Geschichten zu schicken. "DerWahlkampf und der historische Moment waren Dein Verdienst", schreibt Obama, "bitte sei ein Teil davon, den Wandel in unser Land zu bringen, und schick mir Deine Ideen und Wünsche".
"Wird Obama ein Präsident, dem man einfach eine E-Mail schreiben kann", wundert sich ein Blogger. Ein Präsident, dem man direkt sagen kann, was ertun müsste? "Obamas Team wird versuchen, genau das rüberzubringen", meintWendell Cochran von der American University, "sie werden alle technischen Möglichkeiten nutzen, um den Menschen das Gefühl zu geben, so gut über die Arbeit des Präsidenten informiert zu sein wie noch nie zuvor".
Sprechstunde im Netz?Cochran könnte sich zum Beispiel vorstellen, dass Obama eine Art Bürgersprechstunde im Netz einrichtet: "Einmal im Monat eine Stunde mit dem Präsidenten chatten wäre eine Möglichkeit", meint er. Allerdings müsse man das entweder auf eine bestimmte Anzahl Personen begrenzen oder einen neuen riesigen Server erfinden, lacht der Forscher.
"Der erste Schritt ist, dass es auf der neuen Obama-Seite alle Infos als RSS-feed gibt", sagt Cochran. So verpasst niemand eine Mitteilung des Präsidenten. Und auch die sozialen Netzwerke werde Obama weiter mit einbinden, da ist sich Cochran sicher. Seine Studenten haben die Website http://www.transition.americanobserver.net/ . gegründet. Darauf wollen sie jeden virtuellen Schritt des 44. Präsidenten überwachen: mit dem "TransitionTracker".
Ein Auge werden die Studenten bestimmt darauf haben, was aus Obamas interaktiver Homepage wird. Denn noch verbirgt sich hinter den Menüpunkten"Share your story" und "Share your vision" nur ein Kontaktformular. Was die Menschen dem gewählten Präsidenten zuschicken und inwieweit das wirklich in seine Entscheidungen mit einfließt, werden nicht nur die Studenten der American University genau beobachten.

Quelle:www.zdf.de vom 09.11.08

Mehr über den zukünftigen Präsidenten
hier.

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Mittwoch

So könnte es entstanden sein

Wie das amerikanische Finanz-System funktioniert.

Der junge Chuck will mit einer eigenen Ranch reich werden. Zuerst kauft er einem Farmer ein Pferd ab. Er übergibt dem Farmer seine ganzen 100 Dollar und dieser verspricht, ihm das Pferd am nächsten Tag zu liefern. Am nächsten Tag kommt der Farmer vorbei und teilt Chuck eine schlechte Nachricht mit: "Es tut mir Leid, Kleiner, aber das Tier ist in der Nacht tot umgefallen." Meint Chuck: "Kein Problem. Gib mir einfach mein Geld zurück.“ "Geht nicht", eröffnet ihm der Farmer. "Ich habe das Geld gestern bereits für Dünger ausgegeben."
tyle="font-size:130%;">Chuck überlegt kurz. "Na dann", fängt er an,
"nehme ich das tote Biest trotzdem." "Wieso denn das?" fragt der Farmer. "Ich will es verlosen", erklärt ihm Chuck. "Du kannst doch kein totes Pferd verlosen!", staunt der Farmer. „Doch, doch“ antwortet Chuck, “kein Problem! Ich erzähl' einfach keinem, dass es schon tot ist..."


Monate später laufen sich Chuck - fein in Anzug und schicken Schuhen - und der Farmer in der Stadt über den Weg. Fragt der Farmer: "Na Chuck! Wie lief's denn mit der Verlosung des Pferde-Kadavers?" "Spitze", erzählt ihm Chuck. "Ich habe über 500 Lose zu je 2 Dollar verkauft und rund 1'000 Dollar Profit gemacht." "Ja... gab's denn keine Reklamationen?" "Doch - vom Gewinner", sagt Chuck. "Dem habe ich dann einfach seine 2 Dollar zurückgegeben."

. . .

Heute verkauft Chuck strukturierte Finanzprodukte bei einer Investmentbank.

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Dienstag

Mediale Wissensvermittlung

Ganz zufällig bin ich über die Website von Anselm Dohle-Beltinger gestolpert. Er ist Diplom-Volkswirt und Lehrbeauftragter. Es ist schon höchst erfreulich, wie er seine Themen medial aufbereitet und das Wissen ins www stellt. Powerpointpräsentationen seiner Vorlesungen, Audiodateien seiner Vorlesungen, Klausurthemen und deren Lösungen. Eine Fülle von Wissensdateien und Anregungen. Es lohnt sich, einmal zu stöbern. So kann moderne Wissensvermittlung aussehen. Mit etwas Fantasie kann man hier auch Wissensvermittlung in Unternehmen erkennen.

http://beltinger.de/
http://beltinger.de/vwl_barv/vwr_mshd_folind.htm

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Donnerstag

Der elektrische Reporter und Clay Shirky



“Das größte Missverständnis ist, zu glauben, das Internet sei eine Art Dekoration der heutigen Gesellschaft”, sagt der Netz-Denker und Medienprofessor Clay Shirky, vielmehr verändere das Netz unsere Gesellschaft an sich. Trotzdem oder deswegen nerven Shirky unkritische Euphoriker, die das Internet als den großen Heilsbringer sehen: “Was mich nachts nicht schlafen lässt, ist der investigative Journalismus.” Dieser sei in einem anderen, als im klassischen Medienmodell, kaum zu praktizieren.
"Clay Shirky gehört nicht nur zu den klarsten Denkern, sondern zweifellos auch zu den präzisesten Formulierern, die ich bislang vor der Kamera hatte. Daher habe ich mir die Freiheit genommen, unser Gespräch in beinahe voller Länge (über 20 Minuten) zu veröffentlichen."

Mehr zum "Elektrischen Reporter hier (Post vom 01.08.2007)

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Sonntag

Web 2.0 für Einsteiger

Hier kann man ein paar Lücken über Web 2.0 schließen. Insbesonders, wenn man "Neuling" ist. Schade, dass Teil 1 nicht mehr verfügbar ist.

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Donnerstag

Stimme - Stimmung - Sprechen.....

Vor einiger Zeit habe ich in diesem Blog etwas zum Thema Sprechtraining angeboten (hier). Jetzt hat mir Joerg, danke dafür, eine Datei gemailt, die zum Thema Stimm- und Sprachtraining eine gute Grundlage darstellt (hier) . Nun, ich bin schon immer der Meinung, dass die Sprache und die Stimme mit die wichtigsten Führungsmittel sind und wir auf diesem Feld nie auslernen. Ich bin noch etwas auf Suche gegangen und habe bei http://www.dasabenteuerleben.de/ noch ein paar gute Podcasts mit Eva Loschky gefunden - downloaden und hören (hier) .

Und diesmal noch eine kleine Wissensquelle zu unterschiedlichen Themen - auch sehr gut und empfehlenswert (hier).

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Samstag

Eine besondere Website

fressnapf

Beim "Stöbern" entdeckt.





Eine hochinteressante Website - informativ, übersichtlich und sehr interaktiv. In der Community "tummeln" sich laut Lebensmittelzeitung mehrere 100 000 Nutzer.
Wie mache ich aus Kunden Fans, Ideengeber und externe "Mitarbeiter" - so könnte ein Weg aussehen.
Das Stöbern ist sehr interessant - auch ohne eigene Haustiere.

Hier clicken : http://www.fressnapf.de/


Bei dieser Gelegenheit: Ebenfalls in der LZ vom 15.08.08 wrude über ein besonderes Marketing-Experiment berichtet. Eine Biermarke wurde mit Hilfe eines Wikis entwickelt und zur Marktreife gebracht. "So gewinnt auch diese open-source-Idee in der Ernährungswirtschaft an Fahrt. In Australien wurde daraus sogar ein börsennotiertes Unternehmen."
Ausführlicher Bericht dazu erschien auch in brand eins, Ausgabe 02/2008. Zum Lesen bitte hier clicken.

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Montag

Stolperstein.........

Beim Lesen der "Zeit" vom 24.Juli bin ich im Wirtschaftsteil an dem Artikel "Revolution mit Ansage" hängen geblieben. Der Stolperstein war ein noch nie gehörtes Modewort - nämlich: "Cloud computing." Worum geht es? Kurz unfachmännisch beschrieben: Sowohl Speicher- als auch Rechenleistungen werden immer mehr mit extern zur Verfügung gestellten Kapazitäten bearbeitet - also für den Nutzer "in den Wolken". Der eigene Rechner braucht weniger Programme, weniger Speicher- und Rechnerleistung. Bill Gates mahnte kurz vor seinem Ruhestand, die Wolke, ihre technischen und ökonomischen Auswirkungen, nicht zu unterschätzen. Amazon wird nach Amerika auch in Deutschland zum Anbieter solcher Rechnerkapazitäten für Jedermann werden. Im Herbst gibt es die ersten Laptops für knapp 300 Euro. Der Hersteller Asus will fünf Millionen abgespeckter Laptops verkaufen. Auch andere Hersteller haben abgespeckte Modelle angekündigt.

Der Artikel ist ganz besonders lesenswert.
Hier clicken

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Googeln Sie schon...............


...oder verwenden Sie noch traditionelle Nachschlagwerke?
Richtig googeln können nur Wenige - ich habe einige brauchbare Tipps zusammengestellt. Es lohnt sich sicher einmal hinein zu schauen. Die Powerpointpräsentation braucht etwas Zeit zum Hochladen - also bitte etwas Geduld. Viel Spaß beim Ausprobieren.

Hier zum Download clicken.

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Freitag

Amüsant oder merk-würdig?

Man kann immer wieder hören und lesen, dass in Deutschland noch grosse Chancen brach liegen. Moderne Medien werden nur zögerlich genutzt. Wissen darüber ist oft mangelhaft. Gottseidank ist das bei unseren Politikern ganz anders - hofft man - aber man hofft vergebens.





siehe auch hier - wie sieht es bei IBM aus.
Dr. Peter Schuett IBM im Interview auf der re:publica hier - sehr hörenswert

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