Freitag

Neues aus der Blogosphäre

Digitale Mundpropaganda, so lautet die Überschrift eines Artikels der Zeit vom 20.07.06. Beispielhaft wird aufgezeigt welche Marketingwirkung das neue Medium "Weblog oder kurz Blog" heute schon haben. Einen offenen Kundendialog ermöglichen und die Kundenbedürfnisse besser zu kennen sind Merkmale der Blogs.

Das Ergebnis des 15. UPS Europe Business Monitor ergab u.A. folgende Erkenntnisse: Weblogs in den USA =100 Millionen, Frankreich = 3 Millionen, Deutschland = 250000. Nur 1 Prozent der befragten Führungskräfte blogt selbst.
Aber das Interesse daran wächst in Deutschland deutlich.

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Donnerstag

Vom Sparen und Investieren

An dieser Stelle hatte ich schon einmal die hervorragende, monatlich erscheinende, Wirtschaftszeitung "brandeins" erwähnt. In der letzten Ausgabe (Juli 06) habe ich einen sehr lesenswerten Artikel über den Zusammenhang von Sparen und Investieren gelesen. Wolf Lotter beschreibt mit spitzer Feder die Denkweisen so mancher Wirtschaftsführer und Politiker zum Thema. Im Vergleich gerade auch mit den USA werden deutliche Unterschiede und Ergebnisse deutlich. "Geiz ist geil" ist halt doch nur ein dummer Werbespruch - denn was sollte am Geiz geil sein.
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Angela Merkel geht neue Wege



Unsere Bundeskanzlerin geht neue Wege,um mit den Bürgern Kontakt aufzunehmen. In regelmäßigen Abständen wendet Sie sich über Ihr Videopodcast an die Bürger, um Ihre Meinung zu bestimmten Themen zu sagen. Die Herstellung ist kostengünstig, schnell und problemlos produzierbar. Seien wir gespannt auf weitere Folgen und vielleicht ist die Idee ja auch für Ihr "Geschäft" nutzbar.
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Audiopodcasts als Infoquellen


Audiopodcasts spielen ein immer größere Rolle in der Informationsbeschaffung. Eine ganz besondere Fundgrube für Podcasts ist für mich das Portal von www.dasabenteuerleben.de . Die einzelnen Beiträge sind gut produziert, als mp3 downloadbar und zur Zeit noch kostenfrei. Eine moderne Art der Wissensvermittlung erschließt sich hier dem Neugierigen. Clicken Sie doch mal rein und hören und staunen Sie - und überlegen, ob dieses Medium auch für Ihre Zwecke nutzbar ist.

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Montag

BANK UND BRÖTCHEN


Neue Vertriebsformen deutscher Banken.

Wer in der Berliner Friedrichstrasse die Deutsche Bank der Zukunft betritt, landet derzeit zwischen Bioäpfeln und Body-Lotion. Auf der einen Seite präsentiert die Bank in ihrer "Galerie der Wünsche" einen Öko-Markt -er soll den Wunsch der Kunden nach persönlichem Wohlergehen symbolisieren - hinten geht es dann im modern gestalteten Forum ums Geld.
Über 20 Kundenberater sind im Einsatz - auf Wunsch auch ganz diskret. Im bankeigenen Cafe gibt es Espresso, Capuccino und frisch gepresste Säfte. Der Bankbesuch als geselliges Erlebnis - sogar die Kleinsten werden professionell umsorgt. Denn laut Ira Holl von der Deutschen Bank gibt es hier all das, was es auch sonst in jeder Deutsche Bank-Filiale gibt.
Nachdem bei den Banken im Filialgeschäft jahrelang der Rotstift regierte und jede vierte Niederlassungen schließen musste, wird inzwischen wieder kräftig investiert und ausprobiert. So schätzen die Kunden laut Wolfgang L.Brunner vom Berliner Institut für Bankunternehmensführung die Nähe, dieBanken jetzt anbieten. Der Trend gehe weg von der technikgetriebenen Beratung und setze wieder auf den Bankmitarbeiter und signalisiere damit: Lieber Kunde, lieber Nichtkunde, wir schätzen Dich, komm zu uns.

Sport-BH und Sparkonto

Die Berliner Volksbank versucht es sparsam und pragmatisch und eröffnet Kleinstfilialen neben Supermärkten. Hauptsache nah am Kunden. Birgit Eckmüller von Steria Mummert Consulting zufolge wollen die Banken aus ihren Filialen zunehmend eine Plattform machen, um lukrative Kunden anzuziehen. Sie wollen die Bankfiliale nutzen, um beratungsintensive Produkte zu fördern und zu verkaufen.

Die Berliner Sparkasse teilt sich in einer Testfiliale den Platz mit Tchibo und der Bäckereikette Kamps. Vom belegten Brötchen über den Sport-BH zum Ratenkredit sind es nur ein paar Schritte. Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden, das kann sich die Sparkasse auch mit andern Partnern vorstellen.

So gebe es beispielsweise schon Anfragen von Kunden, die in ihrem Kiez einen Buchladen vermissen, ob denn auch ein Buchladen in eine Filiale mit hineingenommen werden könne, sagt Gudrun Mann von der Berliner Sparkasse. Sie kann sich das gut vorstellen, genauso wie ein Internetcafé. Denn ob mit oder ohne Brötchen, die Zukunft der Bankfiliale hat gerade erst begonnen.

Quelle: Nachrichten ZDF am 24.04.06

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Mittwoch

DIFFERENT THINKING


Ein besonders lesenswertes Buch für alle Quer- und Andersdenker und für die, die es werden wollen oder werden müssen.

Eine der Querdenkregeln in diesem Buch lautet:
Lassen Sie sich durch andere Branchen inspirieren.

Es wird erläutert, wie der Deutsche Zoll von einer anderen Branche gelernt hat. Neugierige sollten einmal auf die Website vom Zoll schauen www.zoll-auktion.de und sie können gleich erkennen, von wem der Zoll gelernt hat.

Dieses Buch produziert beim Leser neue Ideen und Marktchancen.


Ich habe es mit Begeisterung gelesen und einige Ideen sofort aufgenommen.

Verlag:REDLINEWirtschaft 22,90 Euro bestellen? hier clicken


Interessante Website: www.differentthinking.de

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Samuel Johnson Preis der BBC

Unbekannte Webloggerin nominiert
Für einen bedeutenden britischen Literaturpreis ist eine unbekannte irakische Autorin eines Weblogs nominiert worden. Unter dem Pseudonym "Riverbend" veröffentlicht die Frau seit August 2003 regelmäßig Texte in ihrem Blog mit dem Namen "Girls Blog from Iraq". Die Beobachtungen wurden 2005 unter dem Titel "Bagdad Burning" veröffentlicht. Das Buch wurde nun für den mit 43.000 Euro dotierten Samuel-Johnson Preis der BBC nominiert.
Die im Buch und im Weblog veröffentlichten Beobachtungen sind eine Mischung aus Humor, Verzweiflung und bitterem politischen Kommentar über das Leben im Irak. In ihrem ersten Eintrag stellt sie sich mit den Worten "Ich bin weiblich, irakisch und 24 Jahre alt. Ich habe den Krieg überlebt" vor. Das sei alles, was heutzutage überhaupt wichtig sei, schreib sie. Mehr als das, was sie über sich in dem Weblog veröffentlicht, wissen die Leser über sie nicht. So schreibt sie zum Beispiel, dass sie in einer Firma für Computersoftware arbeitete, bevor sie die Arbeit verlor, weil der Weg zur Arbeit zu gefährlich für sie wurde.

Weiterer Band geplant
Eine Sprecherin des Verlags kündigte einen zweiten Band von "Bagdad Burning" an, der im April oder Mai erscheinen soll. Der Gewinner des Samuel-Johnson-Preises wird am 14. Juni in London bekannt gegeben.
Der Samuel-Johnson-Preis ist der wichtigste Sachbuchpreis in Großbritanien. Damit wird das beste Werk aus den Bereichen Biografie, Reiseliteratur, Populärwissenschaft, Kunst oder Politik prämiert. Im letzten Jahr gewann Jonathan Coe mit dem Buch "Like a Fiery Elephant: The Story of B. S. Johnson".
Stand: 28.03.2006 16:51 Uhr ARD Nachrichten

zum Blog "Baghdad Burning hier clicken

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Montag

Generation 55+ Chance für Handel....

Generation 55+: Chancen für Handel und Konsumgüterindustrie
Die "Generation 55+" ist als Kundengruppe nicht nur in Zukunft, sondern schon heute von größter Bedeutung. Bei vielen Unternehmen ist diese Botschaft allerdings noch nicht angekommen: Während sich einzelne Branchen wie Banken, Versicherungen und Touristik auf die besonderen Bedürfnisse der "neuen Alten" bereits eingestellt haben, gibt es vor allem bei Handelsunternehmen und Konsumgüterherstellern noch Nachholbedarf bei der Gestaltung des Produkt- und Dienstleistungsangebots. Auch das Marketing bleibt allzu oft auf die vermeintlich werberelevante Zielgruppe von 14 bis 49 Jahren konzentriert – obwohl Ältere eine wichtige und bald die entscheidende Käuferschicht bilden. Die Studie "'Generation 55+' – Chancen für Handel und Konsumgüterindustrie" von der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) zeigt, dass eine intelligente Ausrichtung auf die Wünsche und Bedürfnisse älterer Konsumenten nicht nur erhebliche Wachstumschancen bietet. "Unternehmen müssen den demographischen Wandel als volkswirtschaftlichen Faktor sogar zwingend berücksichtigen und die Weichen für ihre Produkt- und Marketingstrategie bereits jetzt stellen", mahnt Gerd Bovensiepen, Leiter des Competence Centers Retail & Consumer von PwC, an. Denn der Markt für ausgesprochene "Jugendprodukte" werde zwar nicht verschwinden, aber deutlich schrumpfen. mehr

Dieser Auszug ist aus einem Artikel der Website WWW.seniorenmarkt.de oder hier .Diese Adresse kann ich jedem interessierten Leser nur empfehlen.
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Sonntag

Was ist Web 2.0

Was ist Web 2.0, was steckt dahinter? Nachfolgendes
Video und interessante Links erhellen das Thema.
Web 2.0 verändert unser Kommunikations verhalten
und die Form der Informationsaufnahme. In vielen
anderen Ländern ist web 2.0 schon alltäglich, in
Deutschland ist es erst in den Anfängen.
Schauen Sie mal in das Video (Lautsprecher notwendig)

Clicken Sie in den Link hier. Lutz Berger beschreibt
anschaulich die Entwicklung und die Auswirkungen.
Link hier führt zu Wikipedia.
Link hier führt zu Podcastbeispielen.
Link hier führt zu weiteren Audios.

Lesenswerter Artikel aus der "Zeit" v. Woche 35/2005 Link hier


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Montag

Sacrales Management ...


... oder : Wie bekommt man Menschen in
die Kirche. In einer kleinen hessischen Gemeinde
ist man neue Wege gegangen. Ein bemerkenswertes
Projekt. Wie schafft es eine kleine Gemeinde
11 hauptamtliche und 360 ehrenamtliche
Mitarbeiter zu motivieren, wenn die ganze
Gemeinde gerade mal 2500 Seelen zählt.

Das geht: vom Hirten zum Rancher - so lautet
die Überschrift in Brandeins - einer lesenswerten,
empfehlenswerten Zeitschrift.
Clicken Sie hier zum Artikel.




brandeins.online hier

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