Donnerstag

20. Sommer Hit - Die 100 besten Web Applikationen

Schön nach Rubriken aufgelistet (Kommunikation, Browser, Community, Data usw.), haben die Leser ihre Top 100 über mehrere Wochen zusammengetragen, diskutiert und ausgewählt. Das Ergebnis ist knowhow-getränkt und eine Fundgrube für alle, die sich mit den neuen Werkzeugen vertraut machen wollen.

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Dienstag

19. Sommer Hit - Der 6. Kondratieff-Zyklus

Roland Berger prognostiziert, dass "kein Stein auf dem anderen bleiben wird", Wolfgang Clement schwärmt von Zukunftsmärkten mit einem "weitgehend unausgeschöpften Potenzial an Arbeitsplätzen" und die Wirtschaftsweisen finden, daß "in einer alternden Wohlstandsgesellschaft steigende Ausgaben für Gesundheitsleistungen nicht grundsätzlich etwas Schlechtes sind". Die Rede ist vom Kondratieff-Zyklus.

Ausgewiesener Kenner in Sachen Kondratieff ist Erik Händeler, dessen Bücher und Beiträge regelmässig für Furore sorgen. Händeler ist ein gefragter Redner und nach diesem Interview wissen Sie auch, warum. Und werden verstehen, was auf uns (nach der Dampfmaschine, der Elektrifizierung und der Informationsgesellschaft) in den nächsten Jahren zukommt.

Das Videointerview finden Sie perfekt präsentiert und aufbereitet bei meinen Freunden von "lernen lernen": hier lang bitte!


Linkempfehlungen "Kontratieff-Zyklen":

Erik Händeler, Die Geschichte der Zukunft, das Buch
Der nächste Wirtschftsboom erst nach 2015?

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Samstag

18. Sommer Hit - Video im Web, Teil IIl

Wissen Sie, was noch für Videos im Unternehmensalltag spricht? "Nur noch zwei Prozent der Bevölkerung lesen längere Artikel regelmäßig. Magere fünf Prozent abonnieren Qualitätszeitungen und- zeitschriften. Diese Print-Titel stapeln sich nur noch als Statussymbol auf den Schreibtischen. Kaum einer will sich eingestehen, dass man die altmodische Mediennutzung nicht mehr schafft. Ich glaube an die Macht der Bilder, die über neue Formate im Internet transportiert werden kann", so Wolfgang Stock von der Agentur RCC Public Affairs. Und damit steht er nicht allein.

Denn die klassische Unternehmens-Kommunikation stösst an ihre Grenzen, wenn die Konsumenten mehr (Marketing)informationen produzieren als die Unternehmen. Also werden sie mit eigenen, audiovisuellen Kommunikationskanälen experimentieren müssen, wobei sich für kleine und mittlere Unternehmen völlig neue Möglichkeiten der Kundenakquisition, -ansprache und des Servcice eröffnen. Educommerce ist ein Teil davon:

"Die Frage, wie man seinen Kunden schlau macht, stellte sich Ende der 90iger Jahre schon der US-Finanzdienstleister Charles Schwab ... Also entschloss sich Schwab, im Internet eine umfassende Schulungsstrategie im Themenbereich Investments zu implementieren. Die Konsequenz ließ sich sehen: 20 Prozent der Teilnehmer an den kostenlosen Online-Weiterbildungsmaßnahmen des Finanzdienstleisters wurden anschließend auch Kunden." Und wo sehen Sie sich in diesem Umfeld?

Der Kondratieff MashUp

Was die neuen Chancen für KMU´s angeht, sie liegen vor allem in den rapide gesunkenen Kosten für Videoaufnahmen, Postproduction und Distribution. Denken Sie an die Videos mit Erik Händeler über Kondratieff? Die Kollegen von edu.trainment haben sie bei Youtube eingestellt (funktioniert mit jedem PC plus Breitbandanschluss ) und mit den kostenlosen Funktionen von Youtube und wenigen Klicks erhalten Sie eine Programmzeile, die - in diesen Blog kopiert - folgendes Programmfenster aufmacht:



Neun Videos bilden einen "Videokanal", das könnte auch ein Kochstudio sein, ein Informationspaket des Vorstands an die Mitarbeiter, eine Gebrauchsanwesiung für ein erklärungsbedürftiges Produkt ... und wo sehen Sie sich in diesem Umfeld?


Linkempfehlungen "Videos im Web":

Zum entdecken: idee07.tv - Der Internet-TV-Sender für grosse Ideen.
Oder das Entrepeneurship Labor mit rund 60 Videointerviews!

vodpod - ein Sevice, uhttp://www.blogger.com/img/gl.link.gifm sich aus verschiedenen (öffentlich zugänglichen) youtube und googlevideos einen eigenen "Themenkanal" (wie oben) zusammenzubasteln. Grossartig, um das mal selbst zu probieren und ein Gefühl für die Einsatzmöglichkeiten zu bekommen.

ustream - Liveübertragung, Eurovision - das stand noch vor wenigen Jahren für einen immensen Aufwand and Technik, Geld und Personal. Heute ist es von jedem Laptop mit integrierter Webcam aus möglich - und mit einem Service wie ustream. Steckt zwar noch in den Kinderschuhen, pardon: Beta, läuft aber bereits ziemlich stabil und ermöglicht Liveübertragungen mit begleitendem Chat. Alternative: Mogulus. Und so sieht (hier leider ohne Bild) Live Web-TV Fenster aus:



Für den theoretischen Überbau, die besten Tests und eine grandiose Trendnase steht Robin Good (in Englisch und Italienisch), hier ein Artikel über online Videos (einer von vielen): Excellente Infoquelle rund ums Web und freie Software.

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Mittwoch

17. SommerHit - Innovation II


Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 war Deutschland Gastgeber der Welt. Unseren Gästen haben wir unser Land von seiner besten Seite gezeigt: Mit den Ideen der Menschen, die hier leben. Wir haben der Welt gezeigt, wie deutsche Dichter und Denker, Forscher und Erfinder, Künstler und Komponisten das Leben seit Jahrhunderten bequemer, sicherer und schöner machen. Hierfür wurde die Initiative „Deutschland - Land der Ideen“ ins Leben gerufen ..."

Soviel zum Hintergrund der Initiative "Deutschland - Land der Ideen". Dort finen Sie Projekte, Portraits und Interviews, Reportagen rund um den Wirtschafts- und Kulturstandort D. Haben Sie einen Beitrag dazu? Dann ...

Und wenn nicht, besuchen Sie doch mal brainR, dort geht es um die gemeinsame Entwicklung von Ideen und Problemlösungen: "brainR ist eine Plattform für Kreativität und Innovation im Web, die es jedem ermöglicht ein online Brainstorming durchzuführen. Einfach hier klicken und los geht's! Wenn du nun noch alle deine Freunde zu deinem Brainstorming einlädst wirst du Überrascht sein, wie schnell innovative und verrückte Ideen entstehen können. Mit der brainR - Community kannst du zu jedem Problem eine Lösung finden und entwickeln. Beim Brainstormen ist keine Idee zu verrückt! Nichts ist verrückter als die Welt und bei brainR spinnt die Welt ..."


Linkempfehlungen "Innovation II":

Deutschland - Land der Ideen

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Montag

16. Sommer Hit - Innovation I


Finsternis lag über der Abteilung
Forschung und Entwicklung.

Da sprach der Kreative: "Es werde Licht,
und es ward Licht."

Der Kreative sah, dass das Licht gut war.

Dann aber sprach der Controller:
"Es ist nicht gut, denn das Licht verbraucht Strom."

Und das Produktportfolio blieb dunkel, wüst und leer.

Sieben Tage später fand das nächste Meeting statt.





Linkempfehlung "Innovation"

brandeins 5/2007, Wolf Lotter, "Die Gestörten"

Innovation II und III folgen diese Woche noch.

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Samstag

15. Sommerhit - Wikinomics

Den Begriff Wikinomics hat der Kanadier Don Tapscott geprägt. Es geht um eine neue Form der Wirtschaft, die erst durch das Internet ermöglicht wird. Die vier charakteristischen Faktoren der wikinomics sind:

1. freiwillige Zusammenarbeit,
2. Offenheit,
3. eine Kultur des Teilens,
4. globales Handeln.

In brandeins gibt es das definitive deutsche Interview mit Don Tapscott, kleiner Vorgeschmack: " ... die wirkliche Bedeutung der jüngsten Netzentwicklung, die als Web 2.0 bezeichnet wird, besteht nicht darin, Web-Seiten anzulegen, Besucher zu zählen oder Dinge online zu verkaufen. Es geht um eine globale Infrastruktur, dank der die Kollaborationskosten gegen null fallen. Was früher hinter den Mauern eines Unternehmens stattfinden musste, kann heute in allen möglichen Peering-Geschäftsmodellen passieren. Das wirbelt die ganze Volkswirtschaft durcheinander."

Das Thema ist heiss, denn es berührt selbst so traditionelle Branchen wie den Bergbau, oder Firmen wie Procter & Gamble. Und für alle, die ein paar Brocken Englisch verstehen, hier ein google-Gespräch mit Don Tapscott:




Linkempfehlungen "wikinomics":

Steffan Heuer, brandeins 2/2007, Interview mit Don Tapscott

Neue Formen der Zusammenarbeit mit Wikinomics

Wikinomics: Die wichtigsten Ideen kommen von aussen

Webseite Don Tapscott

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Mittwoch

14. Sommer Hit - Blog, Foren, Wikis- was sind die Unterschiede?

Immer wieder werden wir gefragt: Was ist denn eigentlich der Unterschied zwischen einem Blog und einem Forum? Und was ist ein Wiki? Was eignet sich in meinem Unternehmen wofür und was sollten wir berücksichtigen? Jürgen Schiller García ist der Sache nachgegangen und hat hier eine klasse Übersicht zusammengestellt, die kaum eine Frage offenlässt: Sauber gemacht!




Beispiel für ein Wiki zum Thema podcast ist hier
Mehr zum Thema Wiki finden Sie hier
Beispiel für ein Forum finden Sie hier
Einer der erfolgreichsten Manager Deutschlands stell hier in einem Forum seine Meinung zu politischen und wirtschaftlichen Fragen zur Diskussion. Der Beitag ist schon ein paar Monate alt - trotzdem aktuell.
Ein weiteres Beispiel für ein sehr umfangreiches Forum finden Sie hier.

Mehr zum Thema Foren finden Sie hier

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Montag

13. Sommer Hit - Bookmarks - dynamisches Wissen

Bookmarks (Lesezeichen) sind gespeicherte Adressen von Webseiten. Die speichert man in der Regel in seinem Browser, inzwischen aber immer häufiger bei einem Bookmark-Service wie del.icio.us oder mr. wong (der deutschen Version). Das hat eine Menge Vorteile:

Zum einen können Sie von jedem Internetanschluss aus auf Ihre Bookmarks zurückgreifen, wenn Sie eine bestimmte Information suchen. Zum anderen können Sie Ihre Bookmarks mit Tags klassifizieren, mit denen anderer User teilen (social bookmarks) und abgleichen, was hilfreich sein kann, weil es den eigenen Horizont, den Spezialistenkreis und den persönlichen Wissensschatz erweitert. Bookmarks und Listen lassen sich via RSS abonnieren, kommt also was neues dazu, erfahren Sie es sofort ... die Liste liesse sich noch beliebig erweitern.


Linkempfehlungen "Bookmarks - dynamisches Wissen":


del.icio.us, die Mutter aller Bookmarklisten,
hier die deutsche Übersetzung der Tipps und Tricks
Mr. Wong

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Freitag

12. Sommer Hit - Blogrolls

Sie erinnern sich an RSS, den elektronischen Pizzadienst? Angenommen, Sie haben im Lauf der Zeit 30-40 interessante Blogs abonniert und möchten diese Linkliste auf Ihrem Blog zur Verfügung stellen. Das nennt man Blogroll, "eine Liste von Links auf einem Blog zu anderen Weblogs (Wikipedia)."

Gute Newsreader bieten darüberhinaus eine Reihe von interessanten und nützlichen "Weiterverarbeitungsmöglichkeiten" von RSS-Abonnements, beispielsweise erlaubt der Google-Newsreader, verschiedene Abos zu Blogrolls zusammenzufassen und diese in andere Webseiten einzubinden (siehe Linkempfehlung):



Linkempfehlungen "Blogrolls":

Blogroll-Beispiel

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Donnerstag

11. Sommer Hit RSS - der elektronische Pizzadienst

Für die Nachrichtenagentur Reuters ist es das “coolste Ding von dem man bisher nichts gehört hat”. Für andere ist es eine Art elektronischer Pizzadienst, der ihnen Texte, Podcasts und Videos ins Haus bringt. Und - beide haben Recht! Deshalb bauen auch die 33 Sommer Hits auf RSS und das automatische Abo frei Haus.

RSS steht für Real Simple Syndication (wahlweise auch "Rich Site Summary" oder RDF Site Summary"), Spötter nennen es "real simple stealing" und für die Agentur Reuters ist es "das coolste Ding, von dem man bisher nichts gehört hat".

RSS hilft Ihnen, Neuigkeiten von Webseiten, Blogs oder Podcasts zu empfangen, ohne die Seite aufsuchen zu müssen. Ein Abonnement, das Ihnen hilft eine Menge Zeit zu sparen.


Linkempfehlungen "RSS"

RSS Special mit zahlreichen Links

Gutes Tutorial

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