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Toyotas Autos bekommen eine Twitterplattform - man hälts nicht für möglich, aber...


Schon vor 20 Jahren sangen es die Affen von den Bäumen – bei Toyota ist nichts unmöglich. Damals wurde der neue Toyota Corolla (siehe Video unten) besungen, heute wandelt der Autobauer in ganz anderen Sphären. Eine Nachricht vom Auto selbst, dass die nächste Wartung ansteht? Kein Problem. Das eigene Auto auf Facebook und Twitter als Freund adden? So verrückt das klingen mag – auch daran arbeitet Toyota.

Der japanische Autobauer stellte letzte Woche ein eigenes soziales Netzwerk vor, das den Besitzer noch stärker an sein Auto (und die Marke) binden soll. “Toyota Friend” startet 2012 im Mutterland Japan und verbindet Toyotafahrer mit ihren Elektro- oder Hybridautos und mit dem Hersteller. Das Konzept für die Kommunikation ist dabei von sozialen Netzwerken abgeschaut. Per Nachricht aufs Smartphone oder auf das Tablet informiert das Auto den Fahrer über den Akkuladestand, eine anstehende Inspektion oder über Aufladestationen in der näheren Umgebung. Bei Problemen kann die Werkstatt sogar per Ferndiagnose helfen. Die Kommunikation zwischen Auto und Halter läuft entweder privat oder halböffentlich im Toyota Friend Netzwerk. Aber auch über eine Interaktion mit Facebook und Twitter wird nachgedacht.

Akio Toyoda, Präsident des Unternehmens, gab bei der Präsentation zu, regelmäßig mit seinem Auto zu reden. Deshalb möchte er es auch offiziell als Freund bezeichnen und auf Facebook und Twitter in seine Freundesliste einfügen können. Der Gedanke dahinter ist eine stärkere emotionale Bindung sowohl an das eigene Fahrzeug, als auch an den Hersteller. Um das zu erreichen, lässt Toyota 5,5 Millionen Dollar springen. Die Partner Microsoft und Salesforce investieren 4,1 beziehungsweise 2,8 Millionen Dollar.


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