Sonntag

Bilder einer "Krise"

Die Meldungen widersprechen sich täglich. Einige sehen einen kleinen Aufschwung, Andere wiederum beklagen unser Rekorddefizit im Staatshaushalt. Der Arbeitsmarkt ist kleiner geworden und schrumpft noch weiter, wenn die Kurzarbeit ausläuft. Ich glaube den meisten Menschen geht es wie mir: Was iss nun? Wer hat die Antworten auf vorhandene Fragen?
Momentan geht ja wohl Alles seinen gewohnten Gang. So auch gestern Nacht in Köln.
"Kölner Lichter" war auch am Fernseher ein berauschendes Erlebnis. Hoffentlich war es nicht eines von diesen Ereignissen, die eintreten, bevor es "dunkel"wird.
Ich lade Sie ein, sich ein paar Eindrücke eines grandiosen Ereignisses zu Gemüte zu führen. Bitte Boxen an und dann erst die Pausetaste drücken, damit Ihr Rechner laden kann. Dann auf play und geniessen.


Part 2 hier
Part 3 hier

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Neu- Biographieportal eröffnet

120.000 Biographien online abrufbar.
Neues Portal vereint deutschsprachige Nachschlagewerke
Was wichtige Menschen getan haben, verrät ihre Biographie. Über 120.000 solcher Lebensläufe von Persönlichkeiten aus dem deutschen Sprachraum bietet ein neues Web-Portal - nur viele bekannte Namen der letzten Jahre sucht man vergeblich.
Helmut Schmidt hat keine. Helmut Kohl und Gerhard Schröder ebenso wenig. Und Angela Merkel auch nicht. Was die vier Politiker eint, ist die Tatsache, dass keiner von ihnen eine Biographie besitzt. Jedenfalls keine abschließende.
Genau das ist aber die Grundvoraussetzung, um etwa in der "Neuen Deutschen Biographie" (NDB) aufgeführt zu werden. Denn um im wichtigsten biographischen Nachschlagewerk Deutschlands erwähnt zu werden, muss man nicht nur Bedeutendes geleistet, sondern auch das Zeitliche gesegnet haben.

Zum Portal geht es hier

Achtung: Wegen Überlastung ist das Portal heute -Sonntag,12.Juli- nicht erreichbar!

Quelle: ZDF hier

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Montag

USA bremsen Twitter-Wartungsarbeiten


Wer hätte das gedacht? Scheinbar unwichtige Kommunikationsmittel bekommen eine wichtige
Aufgabe, um national und international unzensiert
Infoaustausch zu garantieren.


Eigentlich mischt sich die US-Regierung nicht in die Unruhen in Iran ein - und hat jetzt doch interveniert: Das Außenministerium bat den Kurznachrichtendienst Twitter, Wartungsarbeiten zu verschieben, damit Iraner die Plattform ohne Unterbrechung nutzen können.

hier zum Artikel

Mehr über Twitter finden Sie hier.

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Professor Kruse und 8 wirksame Regeln

Diese Regeln können zum Nachdenken anregen und sind heute bedeutungsvoller denn je.



Die acht Regeln zum Mitschreiben:

1. Sorgen sie dafür, dass ihre Führungskräfte sich entweder ganz raus halten oder alles im Griff haben
2. Diskussionen nur auf der informellen Ebene. Streuen Sie Gerüchte!
3. Möglichst viele Aktivitäten gleichzeitig. Aktion des Tages, der Stunde, nie des Monats oder Jahres.
4. Umfassender Wettbewerb. Machen Sie klar, das nur der Einsatzbereiteste überlebt!
5. Suchen Sie stets und ausgiebig nach den zentralen Verursachern von Problemen!
6. Diskutieren Sie nie öffentlich über den Sinn und Unsinn bestehender Regeln!
7. Beschlüsse auf der formellen Ebene schnell zum Konsens führen, um sie dann auf der informellen ausgiebig in Frage zu stellen!
8.Die Veränderungsgeschwindigkeit auf der Beschlussebene sollte stets größer sein, als auf der Umsetzungsebene

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Donnerstag

Eine bemerkenswerte Rede


Obamas bemerkenswerte, mutige Rede in Kairo in deutscher Übersetzung.
und dann ZDFmediathek anklicken

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Montag

Himmlische Ruhe auf dem Times Square






so sah es bisher aus - klick ins Bild zur Vergrößerung.

Ruhe statt Autolärm, Picknickstühle statt Parkplätze: Der Times Square in New York ist jetzt Fußgängerzone, erstmal für ein halbes Jahr, vielleicht auf Dauer. Bürgermeister Bloomberg und seine Verkehrsbeauftragte wollen New York in eine "grüne" Stadt umwandeln.

Neugier kommt auf, wenn man jetzt Bilder vom ehemals pulsierensden Fleck in NYC sieht (man sollte mal wieder hin ;-)) ). Interessierte schauen hier Doppelklick in das Videobild.

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Sonntag

Ein besonderer Chor

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Donnerstag

Ein besonderes Orchester

Ein solches Orchester gab es noch nie. 3000 Musiker aus aller Welt haben auf der Internet-Plattform Youtube ein Video von ihrer Musik eingestellt - und sich damit um einen Platz im Youtube Symphony Orchestra beworben. 95 von ihnen wurden schließlich ausgewählt - darunter vier Deutsche. Jetzt tritt das interaktive Orchester erstmals zusammen auf - am 15. April in der New Yorker Carnegie Hall.

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Mittwoch

Web-Kampagne - Wähler mobilisieren sich selbst

Der "Elektrischer Reporter" hat hier mal wieder ein ganz besonderes Stück moderner Kommunikation dargestellt. Lesenswert für alle, die neue Wege der Kommunikation begreifen können und wollen. Sehens-und hörenswert.

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Kein Aprilscherz

Einen Satz, den man recht häufig hören kann, wenn sich Leute über den Erfolg eines anderen unterhalten: "Das ist doch nichts Besonderes, das hätte ich auch geschafft."

So hat z.B. Person A eine Kunstausstellung in einer Galerie und Person B steht davor und sagt: "Die Bilder sind doch keine Kunst, das könnte ich auch." Oder Person A hat ein Buch verfasst und Person B sagt: "Darüber hätte ich auch schreiben könnten." Oder Person A hat eine gemeinnützige Aktion für ihren Stadtteil auf die Beine gestellt, für die sie viel Lob bekommt und Person B sagt: "Na, das ist doch nichts Besonderes, das hätte ich auch gekonnt."
Die Bemerkungen von Person B werden meiner Einschätzung nach aus zwei Gefühlen geboren: einmal aus Neid und einmal aus Frust. Neid auf den Erfolg des anderen, den man auch gerne hätte und Frust darüber, dass eben der andere und nicht man selbst die Sache in die Hand genommen hat.
Das Lustige an diesen Bemerkungen ist nun aber, dass sie in vielen Fällen tatsächlich wahr sein dürften. Ich glaube fest daran, dass die meisten Menschen sehr viel mehr können, als sie denken. Und ich würde nicht ausschließen, dass Person B tatsächlich selbst tolle Bilder malen, ein Buch schreiben oder solch eine Aktion auf die Beine stellen könnte.
Der entscheidende Unterschied ist der, dass Person A es getan hat und Person B nicht. Entscheidend ist das Tun und nicht das Reden. In Gedanken können viele Menschen ganz viel. Sie stolpern aber immer wieder über den Konjunktiv in ihren Sätzen, denn das "hätte" oder "könnte" ist nicht nur eine grammatikalische Form, sondern für viele auch eine Lebenseinstellung.
Viele Menschen leben in einem ständigen "Ich könnte..." und treten damit auf der Stelle. Sie nähren damit ihren Neid und ihren Frust, erreichen aber weder das, was sie zu können glauben noch das, was sie wirklich können.
Wirklich können können nur die, die tun.

Quelle: Zeitzuleben.de

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