Budnikowsky öffnet virtuelle Läden auf Plakaten
Der norddeutsche Drogeriemarkt-Filialist Budnikowsky setzt beim Launch seines Naturkosmetik-Onlineshops auf Web-Shopping 3.0. Unter dem Markennamen Aliqua hängen ab Freitag in S- und U-Bahnhöfen ausgewählter deutscher Städte Quick-Response-Plakate in der Optik eines Ladengeschäfts. Dort können Kunden mit ihrem Handy direkt Produkte aus dem virtuellen Regal über einen QR-Code anwählen und einkaufen.
Damit betätigt sich das Unternehmen bei der Eröffnung seines ersten Naturkosmetik-Onlineshops als technologischer Vorreiter im Mobile Shopping. Tesco hat diese Form des virtuellen Shoppens wie berichtet bereits in Südkorea getestet, mit Plakaten in einer Metro-Station in Seoul. Auch der britische Online-Supermarkt Ocado experimentiert mit Bestellungen per QR-Code.
Beschränkt auf zehn Tage
Die Plakate von Budnikowsky hängen zum Auftakt der Eröffnung des Aliqua-Online-Shops zehn Tage lang in Berlin, Hamburg, München, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, Stuttgart, Augsburg, Nürnberg, Würzburg und Ulm. Darauf abgebildet ist ein typisches Verkaufsregal mit Kosmetikprodukten. Per Smartphone können Kunden den QR-Code des gewünschten Artikels scannen und werden direkt auf die Produktseite im mobilen Onlineshop geleitet.
Aliqua ist ein von Budnikowsky entwickeltes Naturkosmetik-Konzept mit derzeit vier Ladengeschäften in Hamburg. "Die Eröffnung des Online-Shops ist die logische Konsequenz aus der wachsenden Nachfrage nach Naturkosmetik", sagt Budni-Geschäftsführungsmitglied Christoph Wöhlke.
Im Aliqua-Onlineshop bietet Budnikowsky ein ausgewähltes Angebot an Naturkosmetik-Produkten verschiedener Hersteller. Kosmetikerinnen sollen Kundinnen und Kunden auch online beraten. Zugleich entwickelt Budnikowsky unter dem Label "Aliqua" derzeit seine eigene Marke, darunter eine Hautpflegeserie sowie Parfüms und Lifestyle-Artikel.
Quelle: LZnet v.20.10.11
Foto Budnikowski/LZnet.
Quelle: LZnet v.20.10.11
Foto Budnikowski/LZnet.
siehe auch einen post vom 6. August - hier.


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