Freitag

Wahlkampf Obama und das Internet


Der Wahlkampf von Barack Obama war wie nie zuvor ein Wahlkampf vom Internet und dem Einsatz moderner Medien geprägt. Welche Auswirkung wird das für uns im Superwahljahr 2009 haben? Dieser Frage geht das Handelsblatt in einer fünfteiligen Serie nach: Teil I können Sie hier lesen. (Fortsetzung folgt).
Mit Google Maps auf Wählerfang (bei Handelsblatt.com
am 25.02.2009 veröffentlicht) Bildquelle:Handelsblatt

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Sonntag

Was ist ein RSS-Feed?


Kürzlich war in einer Gesprächsrunde der Begriff RSS-Feed aufgetaucht und von den sechs Beteiligten wusste nur einer was es ist. Für die fünf und eventuell andere ein paar Infos zum Thema. Zunächst ein Auszug aus Wikipedia:
RSS (Bedeutung siehe unten) ist ein Service auf Webseiten, der, ähnlich einem Nachrichtenticker, die Überschriften mit einem kurzen Textanriss und einen Link zur Originalseite enthält. Die Bereitstellung von Daten im RSS-Format bezeichnet man auch als RSS-Feed (engl. to feed – im Sinne von versorgen, einspeisen, zuführen). Er liefert dem Leser, wenn er einmal abonniert wurde, automatisch neue Einträge. Es handelt sich um ein Pull-Verfahren. Der Client sendet also in regelmäßigen Abständen Anfragen zur Aktualisierung des RSS-Feed an den Server.
Mehr findet man hier.
Auf der Suche nach weiteren Infos bin ich bei Lutzland gelandet - eine neu aufgemachte Site mit einem ebenso lesenswerten Blog. Zur Site gehts hier.
Zum Beitrag RSS gehts hier lang.

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Donnerstag

Die Antrittsrede









Quelle: http://www.edu-tainment.de/category/blog

Mehr gibt es hier

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Samstag

Virales Marketing

Obwohl er nicht neu ist, ist der Begriff "Virales Marketing" für viele Zeitgenossen ein Fremdwort. Zum Thema bin ich mal wieder über eine kleine visuelle Abhandlung gestolpert nicht neu - dennoch köstlich.




.....und hier ein bißchen ernsthafter:





Den angesprochenen Clip "Ronaldinho und Nike" können Sie hier sehen.
Er wurde bisher 26.789 650 mal angesehen.



...hier wird am Beispiel virales Marketing sehr gut erklärt.





...und hier noch etwas Lesestoff.

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Montag

Noch mehr Mitmachweb in Davos


Bei dieser Meldung wird wieder mal anschaulich dargestellt, wie web 2.0 unsere Welt beinflusst und etwas mehr Transparenz in unserem Zusammenleben schafft. Sehr interessant sind die Links auf der ZDF-Seite - von youtube bis flickr ist alles vertreten.

Der Nabel der politischen und wirtschaftlichen Welt liegt
einmal im Jahr in Davos. Vom 28. Januar bis 1. Februar 2009 treffen sich im schweizerischen Graubünden die Mächtigen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum Weltwirtschaftsforum (WEF). Noch mehr Mitmachweb in Davos - Video-Kanal zum Weltwirtschaftsforum auf YouTube gestartet . YouTube, Twitter und MySpace - das Weltwirtschaftsforum in Davos zeigt digitale Bürgernähe. Die Themen der Konferenz sollen im Web diskutiert werden. Jeder ist aufgefordert, seine Meinung zu sagen. Wirkliche Teilhabe oder schmückendes Beiwerk?
So ist die Meldung vom ZDF vom 27.12.08. (Hier clicken)Den ganzen Artikel können Sie unter "mehr lesen" nachschlagen.
Einige Links:
Flickr
twitter
myspace
youtube
wef
facebook



Noch mehr Mitmachweb in Davos
Video-Kanal zum Weltwirtschaftsforum auf YouTube gestartet
von Alfred Krüger
YouTube, Twitter und MySpace - das Weltwirtschaftsforum in Davos zeigt digitale Bürgernähe. Die Themen der Konferenz sollen im Web diskutiert werden. Jeder ist aufgefordert, seine Meinung zu sagen. Wirkliche Teilhabe oder schmückendes Beiwerk?

Der Nabel der politischen und wirtschaftlichen Welt liegt einmal im Jahr in Davos. Vom 28. Januar bis 1. Februar 2009 treffen sich im schweizerischen Graubünden die Mächtigen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum Weltwirtschaftsforum (WEF). Russlands Staatspräsident Wladimir Putin wird ebenso zugegen sein wie Microsoft-Gründer Bill Gates. Auch Otto Normalbürger soll mitdiskutieren, aber ob er am Ende wirklich was zu sagen hat, bleibt fraglich.
Bestes Video wird belohnt
Auch in diesem Jahr haben die WEF-Organisatoren auf YouTube einen eigenen Videokanal eingerichtet: "The Davos Debates" - "Die Debatten von Davos". Hier kann sich jeder YouTube-Nutzer per Video Gehör verschaffen und bis zum 20. Januar seine Gedanken zu den drängenden Problemen der Menschheit kundtun. Dieses Jahr gibt es aber erstmals ein besonderes Schmankerl: Derjenige, der das beste Video einreicht, wird zum Forum eingeflogen.

Die besten Videos werden den Konferenzteilnehmern vorgeführt, heißt es auf der Webseite des WEF. Die Forumsteilnehmer werden anschließend Antworten und Kommentare verfassen und auf YouTube hochladen. Dafür gebe es im Kongresszentrum in Davos eine eigens aufgestellte Kabine.

2008 haben rund zweihundert Nutzer die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und den WEF-Teilnehmern ihre Meinung gesagt. So viele Videos wurden offiziell veröffentlicht. Darunter befanden sich auch Botschaften des ehemaligen US-Außenministers Henry Kissinger sowie des israelischen Präsidenten Shimon Peres.

Noch mehr Mitmachweb in Davos
Acht Millionen Mal wurden die veröffentlichten Clips bisher aufgerufen. Der WEF-Kanal habe im letzten Jahr gezeigt, "wie neue Kommunikationstechnologien sinnvoll eingesetzt werden können, um den Dialog zwischen Bürgern und Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft zu fördern", sagt Matthias Lüfkens vom Weltwirtschaftsforum. Ob dies den inhaltlichen Verlauf der Veranstaltung beeinflusste, lässt er allerdings offen.

In diesem Jahr sollen die Möglichkeiten, die das Mitmachweb bietet, noch weitaus stärker genutzt werden, kündigen die Veranstalter an. Zusätzlich zum YouTube-Kanal werden erstmalig weitere populäre Web-2.0-Portale mit in die Veranstaltung eingebunden. So wird es in den sozialen Online-Netzwerken Facebook und MySpace WEF-Webseiten geben. Über Twitter werden Kurznachrichten zur Veranstaltung ausgeliefert. Zudem werden ein OpenForum-Wiki sowie eine WEF-Seite auf dem Fotoportal flickr eingerichtet.
Hehre Ziele
Das Ziel ist hoch gesteckt. "Nutzer werden im Laufe der Tagung die Möglichkeit haben, die Diskussion am WEF durch die auf diesen Seiten geposteten Fragen live mitzugestalten", verspricht Lüfkens. "Wir wollen nicht nur erreichen, dass die Forum-Teilnehmer den Fragen der Bürger Rede und Antwort stehen müssen. Uns geht es vielmehr darum, eine richtige Debatte zwischen beiden Seiten zu initiieren."

Also mehr Bürger-Teilhabe am globalen Diskussionsprozess durch YouTube und Co.? Zweifel sind erlaubt. Was 2007 im US-Vorwahlkampf klappte und zu einem Schlagabtausch der Kandidaten führte, muss in Davos noch längst nicht funktionieren. Im Juli und November letzten Jahres waren YouTube-Nutzer aufgefordert, den Präsidentschaftskandidaten Fragen zu stellen. Die Videos wurden auf YouTube hochgeladen und den Kandidaten dann in einer Live-Fernsehsendung präsentiert, die so gezwungen waren, Stellung zu nehmen.
Nur schmückendes Beiwerk?
Anders in Davos. Hier wird es dem Zufall überlassen, ob die Bürger-Videos von den Forumsteilnehmern beachtet werden. Alle Teilnehmer würden "ermutigt", sich die Videos anzuschauen, heißt es auf der WEF-Webseite. Verpflichtet sind sie dazu aber nicht. Böse Zungen könnten sagen: Sie sind nichts weiter als ein schmückendes Beiwerk aus der Zauberkiste des populären Mitmachwebs - interessant anzuschauen, engagiert und gut gemacht, für den inhaltlichen Verlauf der Veranstaltung

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Mittwoch

Na denn - Frohes Fest


(Tipp: Anspielen, dann Pausentaste dücken und "hochladen".)




Zuckersüße Weihnachtsgrüße, schmachtende Liedchen in Kombination mit süßen Tierchen - das Web ist voll davon. Was manche herzallerliebst finden, ist für andere der blanke Horror. Die altehrwürdige BBC zeigt in einem YouTube-Video, wie man all diese Zutaten zu etwas wirklich Witzigem verrührt.

Das uralte Vorurteil, der gemeine Brite an sich sei ein stocksteifer, humorloser Geselle, der Melone trägt, schrecklich fades Essen liebt und warmes Bier, hält sich wider besseren Wissens mit großer Hartnäckigkeit.
Denn zugleich wissen wir ja, dass Großbritannien neben Seltsamkeiten wie einem Königshaus, dem Linksverkehr und archaisch anmutenden Taxis auch Humor-Highlights wie Monty Python, Little Britain oder den Autor und Radio-Mann Douglas Adams hervorgebracht. Wer mit diesen Varianten spritzig-schwarzen, abseitigen oder zutiefst albern-tiefsinnigen Humors britischer Prägung sozialisiert wurde, kann die Dumpfheit deutscher TV-Comedy kaum ertragen - es ist so vorbildlich wie der Standard guter englischer Restaurants in den Metropolen.

Wer es dann noch einmal in den Pub geschafft hat, weiß, dass das in Sachen Stimmung oft näher am Kölner Karneval liegt als an der klamm-düsteren Atmosphäre des Edgar-Wallace-Pubs aus dem deutschen Trash-Film der Sechziger. Denn, siehe da: Steif sind vielmehr wir Teutonen, viel weniger locker, viel reservierter, wenn es darum geht, einfach einen drauf zu machen, sich karaokegröhlend zu produzieren, sich anderen mitzuteilen oder zu öffnen. Wer es wagt, stellt fest, dass der gemeine Brite gerne lacht - und vorzugsweise mit anderen statt über sie.
Denn wer Lockerheit wagt, ist tapfer. Überraschend locker ist immer wieder auch die ach so seriöse Tante Beep alias die BBC, eine Anstalt öffentlichen Rechts wie hierzulande ARD und ZDF - und tatsächlich die Brutstätte all der Eingangs erwähnten anarchischen Humor-Highlights. In diesem Jahr grüßt die ihre Freunde bei YouTube mit einem Weihnachtsvideo, das einfach nur gut ist.

Zu den Tönen von Jona Lewies seltsamen Weihnachtshit "Stop the Cavalry" (1980) - das Lied ist gar kein Weihnachtslied, sondern eine Art Ode an den britischen Soldaten - lässt die BBC das Tierreich singen. Das ist auf hemdsärmelige Weise witzig, Saison- und Mediengerecht - und dient natürlich einem guten Zweck. Denn eben gar nicht steif und ernst, sondern britisch-witzig wirbt das Werk für einen ernsten, guten Zweck: die Naturschutz-Kampagne Breathing Places.

Hut ab, das hat was. Vor allem aber hat es auch Erfolg. Bisherige Abrufe: über zwei Millionen.


Quelle: Spiegelonline vom 24.12.08

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Sonntag

Frohe Weihnacht oder was?

Dagegen sind doch unsere kleinen Birnchen am Haus als Weihnachtsschmuck recht einfach.;-))




Es ist wieder soweit: In aller Welt spannen Hausbesitzer kilometerweise Kabel und Lichterketten, verbauen Hunderttausende von Glühlampen und richten Radiosender ein, die den passenden Soundtrack liefern. Die Weihnachts-Beleuchtungs-Saison hat begonnen - und die Rekorde purzeln.

Die Illuminationsapokalypse nimmt jedes Jahr extremere Formen an. Wenn es um Weihnachten geht, kennt ein aufrechter amerikanischer Hausbesitzer keinen Klimawandel und keine Energiesparlampen, da ist ihm die Stromrechnung egal und der Nachtschlaf der Nachbarn auch: Es muss blinken, blitzen und leuchten, und zwar im Rhythmus möglichst schauerlicher Weihnachts-Muzak.

Quelle: Spiegel online v. 06.12.08

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Freitag

"Bilderbuchbeziehung" zwischen Behörde und Wikipedia

"Na, wer hätte das gedacht?"

Das Bundesarchiv stellt der Online-Enzyklopädie Wikipedia rund 100.000 historische Fotos zur freien Verfügung. Beide Seiten unterzeichneten einen entsprechenden Kooperationsvertrag und sprachen von einer "Bilderbuchbeziehung im Internet". Die Vizepräsidentin des Bundesarchivs, Angelika Menne-Haritz, erklärte, durch die Zusammenarbeit komme das Bundesarchiv seinem Ziel näher, alle verwahrten elf Millionen Bilder frei zugänglich zu machen.

Im Rahmen der Vereinbarung ist zudem geplant, eine Personenliste des Archivs mit Artikeln des Online-Lexikons sowie mit Einträgen in die Personennamen-Datei der Deutschen Nationalbibliothek zu verknüpfen. Das soll Recherchen zu Personen erleichtern.

Die Bilder stammen aus verschiedenen Epochen der deutschen Geschichte, von der Kolonialzeit über die Weimarer Republik und die NS-Zeit bis heute. Das Bundesarchiv stellt die Aufnahmen mit einer Standard-Lizenz der Organisation Creative Commons zur Verfügung. Sie dürfen damit kostenlos verwendet und weiterverbreitet werden - auch kommerziell - wenn das Bundesarchiv als Urheber genannt wird.

Die Zusammenarbeit mit einer Bundesbehörde sei eine Bestätigung für die Arbeit der ehrenamtlichen Wikipedia-Macher, sagte Wikimedia-Sprecherin Catrin Schoneville. Bei den Fotos handle es sich um teils "einmaliges historisches Material", mit dem die Autoren des Online-Lexikons nun die Artikel anreichern könnten.

Quelle:www.tagesschau.de v. 04.12.08


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Montag

Wo ist das Geld geblieben?

Die Finanzkrise hat riesige Vermögen vernichtet. Doch die Milliarden sind nicht verschwunden – sie werden gerade neu verteilt. Eine Spurensuche bei amerikanischen Baufirmen, deutschen Bankmanagern und chinesischen Investoren......
Selten wird so verständlich über das Entstehen der Finanzkrise geschrieben. Erschreckend die "Einfältigkeit" der Akteure. Klar beschrieben sind auch die Profiteure und wo das Geld nun wirklich abgeblieben ist.
Sehr lesenswert.
Quelle: Die Zeit vom 27.11.08
Von Kerstin Kohlenberg und Wolfgang Uchatius

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Freitag

Die Macht der Prophezeiung

Es war einmal ein Würstchenverkäufer. Er war schwerhörig, deshalb hatte er kein Radio. Er sah schlecht, deshalb las er keine Zeitung. Er verkaufte köstliche heiße Würstchen. Das sprach sich herum, und die Nachfrage stieg von Tag zu Tag. Er kaufte einen größeren Herd und dann noch einen zweiten. Er holte seinen Sohn von der Universität zurück, damit er ihm half.
Aber dann sagte der Sohn: “Vater, bist du denn gar nicht informiert? Eine schwere Rezession kommt auf uns zu. Der Umsatz wird zurückgehen. Du solltest nichts mehr investieren.”
Der Vater dachte: Mein Sohn hat studiert. Er schaut Fernsehen, hört Radio und liest Zeitung. Der muss viel wissen. Also verringerte er seine Fleisch- und Brötcheneinkäufe. Dann sparte er an der Qualität des Fleisches. Und zuletzt verkaufte er sogar einen Herd. Damit er etwas Liquidität bekam - für die schlechten Zeiten.
Und das Schlimmste: Die Sorge um die Zukunft ließ ihn missmutig werden und unfreundlich zu seinen Kunden. Das Ergebnis ließs nicht lange auf sich warten. Der Absatz an heißen Würstchen fiel und fiel, unaufhaltsam.
“Du hattest Recht, mein Sohn,” sagte der Vater, “es steht uns eine schwere Rezession bevor.”

Jürgen Fuchs (Das Märchenbuch für Manager)

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