Donnerstag

Ein besonderes Orchester

Ein solches Orchester gab es noch nie. 3000 Musiker aus aller Welt haben auf der Internet-Plattform Youtube ein Video von ihrer Musik eingestellt - und sich damit um einen Platz im Youtube Symphony Orchestra beworben. 95 von ihnen wurden schließlich ausgewählt - darunter vier Deutsche. Jetzt tritt das interaktive Orchester erstmals zusammen auf - am 15. April in der New Yorker Carnegie Hall.

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Mittwoch

Web-Kampagne - Wähler mobilisieren sich selbst

Der "Elektrischer Reporter" hat hier mal wieder ein ganz besonderes Stück moderner Kommunikation dargestellt. Lesenswert für alle, die neue Wege der Kommunikation begreifen können und wollen. Sehens-und hörenswert.

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Kein Aprilscherz

Einen Satz, den man recht häufig hören kann, wenn sich Leute über den Erfolg eines anderen unterhalten: "Das ist doch nichts Besonderes, das hätte ich auch geschafft."

So hat z.B. Person A eine Kunstausstellung in einer Galerie und Person B steht davor und sagt: "Die Bilder sind doch keine Kunst, das könnte ich auch." Oder Person A hat ein Buch verfasst und Person B sagt: "Darüber hätte ich auch schreiben könnten." Oder Person A hat eine gemeinnützige Aktion für ihren Stadtteil auf die Beine gestellt, für die sie viel Lob bekommt und Person B sagt: "Na, das ist doch nichts Besonderes, das hätte ich auch gekonnt."
Die Bemerkungen von Person B werden meiner Einschätzung nach aus zwei Gefühlen geboren: einmal aus Neid und einmal aus Frust. Neid auf den Erfolg des anderen, den man auch gerne hätte und Frust darüber, dass eben der andere und nicht man selbst die Sache in die Hand genommen hat.
Das Lustige an diesen Bemerkungen ist nun aber, dass sie in vielen Fällen tatsächlich wahr sein dürften. Ich glaube fest daran, dass die meisten Menschen sehr viel mehr können, als sie denken. Und ich würde nicht ausschließen, dass Person B tatsächlich selbst tolle Bilder malen, ein Buch schreiben oder solch eine Aktion auf die Beine stellen könnte.
Der entscheidende Unterschied ist der, dass Person A es getan hat und Person B nicht. Entscheidend ist das Tun und nicht das Reden. In Gedanken können viele Menschen ganz viel. Sie stolpern aber immer wieder über den Konjunktiv in ihren Sätzen, denn das "hätte" oder "könnte" ist nicht nur eine grammatikalische Form, sondern für viele auch eine Lebenseinstellung.
Viele Menschen leben in einem ständigen "Ich könnte..." und treten damit auf der Stelle. Sie nähren damit ihren Neid und ihren Frust, erreichen aber weder das, was sie zu können glauben noch das, was sie wirklich können.
Wirklich können können nur die, die tun.

Quelle: Zeitzuleben.de

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Freitag

Wahlkampf Obama und das Internet


Der Wahlkampf von Barack Obama war wie nie zuvor ein Wahlkampf vom Internet und dem Einsatz moderner Medien geprägt. Welche Auswirkung wird das für uns im Superwahljahr 2009 haben? Dieser Frage geht das Handelsblatt in einer fünfteiligen Serie nach: Teil I können Sie hier lesen. (Fortsetzung folgt).
Mit Google Maps auf Wählerfang (bei Handelsblatt.com
am 25.02.2009 veröffentlicht) Bildquelle:Handelsblatt

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Sonntag

Was ist ein RSS-Feed?


Kürzlich war in einer Gesprächsrunde der Begriff RSS-Feed aufgetaucht und von den sechs Beteiligten wusste nur einer was es ist. Für die fünf und eventuell andere ein paar Infos zum Thema. Zunächst ein Auszug aus Wikipedia:
RSS (Bedeutung siehe unten) ist ein Service auf Webseiten, der, ähnlich einem Nachrichtenticker, die Überschriften mit einem kurzen Textanriss und einen Link zur Originalseite enthält. Die Bereitstellung von Daten im RSS-Format bezeichnet man auch als RSS-Feed (engl. to feed – im Sinne von versorgen, einspeisen, zuführen). Er liefert dem Leser, wenn er einmal abonniert wurde, automatisch neue Einträge. Es handelt sich um ein Pull-Verfahren. Der Client sendet also in regelmäßigen Abständen Anfragen zur Aktualisierung des RSS-Feed an den Server.
Mehr findet man hier.
Auf der Suche nach weiteren Infos bin ich bei Lutzland gelandet - eine neu aufgemachte Site mit einem ebenso lesenswerten Blog. Zur Site gehts hier.
Zum Beitrag RSS gehts hier lang.

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Donnerstag

Die Antrittsrede









Quelle: http://www.edu-tainment.de/category/blog

Mehr gibt es hier

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Samstag

Virales Marketing

Obwohl er nicht neu ist, ist der Begriff "Virales Marketing" für viele Zeitgenossen ein Fremdwort. Zum Thema bin ich mal wieder über eine kleine visuelle Abhandlung gestolpert nicht neu - dennoch köstlich.




.....und hier ein bißchen ernsthafter:





Den angesprochenen Clip "Ronaldinho und Nike" können Sie hier sehen.
Er wurde bisher 26.789 650 mal angesehen.



...hier wird am Beispiel virales Marketing sehr gut erklärt.





...und hier noch etwas Lesestoff.

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Montag

Noch mehr Mitmachweb in Davos


Bei dieser Meldung wird wieder mal anschaulich dargestellt, wie web 2.0 unsere Welt beinflusst und etwas mehr Transparenz in unserem Zusammenleben schafft. Sehr interessant sind die Links auf der ZDF-Seite - von youtube bis flickr ist alles vertreten.

Der Nabel der politischen und wirtschaftlichen Welt liegt
einmal im Jahr in Davos. Vom 28. Januar bis 1. Februar 2009 treffen sich im schweizerischen Graubünden die Mächtigen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum Weltwirtschaftsforum (WEF). Noch mehr Mitmachweb in Davos - Video-Kanal zum Weltwirtschaftsforum auf YouTube gestartet . YouTube, Twitter und MySpace - das Weltwirtschaftsforum in Davos zeigt digitale Bürgernähe. Die Themen der Konferenz sollen im Web diskutiert werden. Jeder ist aufgefordert, seine Meinung zu sagen. Wirkliche Teilhabe oder schmückendes Beiwerk?
So ist die Meldung vom ZDF vom 27.12.08. (Hier clicken)Den ganzen Artikel können Sie unter "mehr lesen" nachschlagen.
Einige Links:
Flickr
twitter
myspace
youtube
wef
facebook



Noch mehr Mitmachweb in Davos
Video-Kanal zum Weltwirtschaftsforum auf YouTube gestartet
von Alfred Krüger
YouTube, Twitter und MySpace - das Weltwirtschaftsforum in Davos zeigt digitale Bürgernähe. Die Themen der Konferenz sollen im Web diskutiert werden. Jeder ist aufgefordert, seine Meinung zu sagen. Wirkliche Teilhabe oder schmückendes Beiwerk?

Der Nabel der politischen und wirtschaftlichen Welt liegt einmal im Jahr in Davos. Vom 28. Januar bis 1. Februar 2009 treffen sich im schweizerischen Graubünden die Mächtigen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum Weltwirtschaftsforum (WEF). Russlands Staatspräsident Wladimir Putin wird ebenso zugegen sein wie Microsoft-Gründer Bill Gates. Auch Otto Normalbürger soll mitdiskutieren, aber ob er am Ende wirklich was zu sagen hat, bleibt fraglich.
Bestes Video wird belohnt
Auch in diesem Jahr haben die WEF-Organisatoren auf YouTube einen eigenen Videokanal eingerichtet: "The Davos Debates" - "Die Debatten von Davos". Hier kann sich jeder YouTube-Nutzer per Video Gehör verschaffen und bis zum 20. Januar seine Gedanken zu den drängenden Problemen der Menschheit kundtun. Dieses Jahr gibt es aber erstmals ein besonderes Schmankerl: Derjenige, der das beste Video einreicht, wird zum Forum eingeflogen.

Die besten Videos werden den Konferenzteilnehmern vorgeführt, heißt es auf der Webseite des WEF. Die Forumsteilnehmer werden anschließend Antworten und Kommentare verfassen und auf YouTube hochladen. Dafür gebe es im Kongresszentrum in Davos eine eigens aufgestellte Kabine.

2008 haben rund zweihundert Nutzer die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und den WEF-Teilnehmern ihre Meinung gesagt. So viele Videos wurden offiziell veröffentlicht. Darunter befanden sich auch Botschaften des ehemaligen US-Außenministers Henry Kissinger sowie des israelischen Präsidenten Shimon Peres.

Noch mehr Mitmachweb in Davos
Acht Millionen Mal wurden die veröffentlichten Clips bisher aufgerufen. Der WEF-Kanal habe im letzten Jahr gezeigt, "wie neue Kommunikationstechnologien sinnvoll eingesetzt werden können, um den Dialog zwischen Bürgern und Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft zu fördern", sagt Matthias Lüfkens vom Weltwirtschaftsforum. Ob dies den inhaltlichen Verlauf der Veranstaltung beeinflusste, lässt er allerdings offen.

In diesem Jahr sollen die Möglichkeiten, die das Mitmachweb bietet, noch weitaus stärker genutzt werden, kündigen die Veranstalter an. Zusätzlich zum YouTube-Kanal werden erstmalig weitere populäre Web-2.0-Portale mit in die Veranstaltung eingebunden. So wird es in den sozialen Online-Netzwerken Facebook und MySpace WEF-Webseiten geben. Über Twitter werden Kurznachrichten zur Veranstaltung ausgeliefert. Zudem werden ein OpenForum-Wiki sowie eine WEF-Seite auf dem Fotoportal flickr eingerichtet.
Hehre Ziele
Das Ziel ist hoch gesteckt. "Nutzer werden im Laufe der Tagung die Möglichkeit haben, die Diskussion am WEF durch die auf diesen Seiten geposteten Fragen live mitzugestalten", verspricht Lüfkens. "Wir wollen nicht nur erreichen, dass die Forum-Teilnehmer den Fragen der Bürger Rede und Antwort stehen müssen. Uns geht es vielmehr darum, eine richtige Debatte zwischen beiden Seiten zu initiieren."

Also mehr Bürger-Teilhabe am globalen Diskussionsprozess durch YouTube und Co.? Zweifel sind erlaubt. Was 2007 im US-Vorwahlkampf klappte und zu einem Schlagabtausch der Kandidaten führte, muss in Davos noch längst nicht funktionieren. Im Juli und November letzten Jahres waren YouTube-Nutzer aufgefordert, den Präsidentschaftskandidaten Fragen zu stellen. Die Videos wurden auf YouTube hochgeladen und den Kandidaten dann in einer Live-Fernsehsendung präsentiert, die so gezwungen waren, Stellung zu nehmen.
Nur schmückendes Beiwerk?
Anders in Davos. Hier wird es dem Zufall überlassen, ob die Bürger-Videos von den Forumsteilnehmern beachtet werden. Alle Teilnehmer würden "ermutigt", sich die Videos anzuschauen, heißt es auf der WEF-Webseite. Verpflichtet sind sie dazu aber nicht. Böse Zungen könnten sagen: Sie sind nichts weiter als ein schmückendes Beiwerk aus der Zauberkiste des populären Mitmachwebs - interessant anzuschauen, engagiert und gut gemacht, für den inhaltlichen Verlauf der Veranstaltung

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Mittwoch

Na denn - Frohes Fest


(Tipp: Anspielen, dann Pausentaste dücken und "hochladen".)




Zuckersüße Weihnachtsgrüße, schmachtende Liedchen in Kombination mit süßen Tierchen - das Web ist voll davon. Was manche herzallerliebst finden, ist für andere der blanke Horror. Die altehrwürdige BBC zeigt in einem YouTube-Video, wie man all diese Zutaten zu etwas wirklich Witzigem verrührt.

Das uralte Vorurteil, der gemeine Brite an sich sei ein stocksteifer, humorloser Geselle, der Melone trägt, schrecklich fades Essen liebt und warmes Bier, hält sich wider besseren Wissens mit großer Hartnäckigkeit.
Denn zugleich wissen wir ja, dass Großbritannien neben Seltsamkeiten wie einem Königshaus, dem Linksverkehr und archaisch anmutenden Taxis auch Humor-Highlights wie Monty Python, Little Britain oder den Autor und Radio-Mann Douglas Adams hervorgebracht. Wer mit diesen Varianten spritzig-schwarzen, abseitigen oder zutiefst albern-tiefsinnigen Humors britischer Prägung sozialisiert wurde, kann die Dumpfheit deutscher TV-Comedy kaum ertragen - es ist so vorbildlich wie der Standard guter englischer Restaurants in den Metropolen.

Wer es dann noch einmal in den Pub geschafft hat, weiß, dass das in Sachen Stimmung oft näher am Kölner Karneval liegt als an der klamm-düsteren Atmosphäre des Edgar-Wallace-Pubs aus dem deutschen Trash-Film der Sechziger. Denn, siehe da: Steif sind vielmehr wir Teutonen, viel weniger locker, viel reservierter, wenn es darum geht, einfach einen drauf zu machen, sich karaokegröhlend zu produzieren, sich anderen mitzuteilen oder zu öffnen. Wer es wagt, stellt fest, dass der gemeine Brite gerne lacht - und vorzugsweise mit anderen statt über sie.
Denn wer Lockerheit wagt, ist tapfer. Überraschend locker ist immer wieder auch die ach so seriöse Tante Beep alias die BBC, eine Anstalt öffentlichen Rechts wie hierzulande ARD und ZDF - und tatsächlich die Brutstätte all der Eingangs erwähnten anarchischen Humor-Highlights. In diesem Jahr grüßt die ihre Freunde bei YouTube mit einem Weihnachtsvideo, das einfach nur gut ist.

Zu den Tönen von Jona Lewies seltsamen Weihnachtshit "Stop the Cavalry" (1980) - das Lied ist gar kein Weihnachtslied, sondern eine Art Ode an den britischen Soldaten - lässt die BBC das Tierreich singen. Das ist auf hemdsärmelige Weise witzig, Saison- und Mediengerecht - und dient natürlich einem guten Zweck. Denn eben gar nicht steif und ernst, sondern britisch-witzig wirbt das Werk für einen ernsten, guten Zweck: die Naturschutz-Kampagne Breathing Places.

Hut ab, das hat was. Vor allem aber hat es auch Erfolg. Bisherige Abrufe: über zwei Millionen.


Quelle: Spiegelonline vom 24.12.08

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Sonntag

Frohe Weihnacht oder was?

Dagegen sind doch unsere kleinen Birnchen am Haus als Weihnachtsschmuck recht einfach.;-))




Es ist wieder soweit: In aller Welt spannen Hausbesitzer kilometerweise Kabel und Lichterketten, verbauen Hunderttausende von Glühlampen und richten Radiosender ein, die den passenden Soundtrack liefern. Die Weihnachts-Beleuchtungs-Saison hat begonnen - und die Rekorde purzeln.

Die Illuminationsapokalypse nimmt jedes Jahr extremere Formen an. Wenn es um Weihnachten geht, kennt ein aufrechter amerikanischer Hausbesitzer keinen Klimawandel und keine Energiesparlampen, da ist ihm die Stromrechnung egal und der Nachtschlaf der Nachbarn auch: Es muss blinken, blitzen und leuchten, und zwar im Rhythmus möglichst schauerlicher Weihnachts-Muzak.

Quelle: Spiegel online v. 06.12.08

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